Lang & Schwarz – fertig?

Sieht so aus, als hätte ich mein Werk vollendet. Wenn gewünscht kann ich jetzt auf Tagesbasis eine für mich maximale Transparenz in Sachen operativer Erfolg und Kursbewertung darstellen. Ob ich einen Dachschaden habe? Ja, schon. Warum ich das mache? Um meine Annahme, dass LuS als Dividendentitel taugt auf den Prüfstein zu stellen – sofern das auf Basis aktueller Geschäftsdaten möglich ist. Die Glaskugel, was morgen und übermorgen passiert, fehlt natürlich noch immer.

Datengrundlage für die Charts:

Und die Charts:

Kommentar: LuS wird nach meinen Berechnungen aktuell mit KGV 3,5 gehandelt. Im Mini- und Maximum lag das KGV dieses Jahr bei 2,56 bzw. 5,45. Mittelwert liegt bei 4,0. Die Bestätigung der Dividende von 4 Euro NACH Rückstellungen von 45 Mio Euro im CumEx-Kontext zeigt die Zuversicht des Managements, die ich teile. Die Mannschaft und Skalierfähigkeit stehen. Sofern es gelingt, den aktuellen operativen Erfolg „nur“ zu verstetigen, sollten Aktionäre noch viel Spaß mit der Aktie haben. Die Erträge sind bärenstark und die Bewertung ist idiotisch niedrig.

Lang & Schwarz

So. Noch eine Überarbeitung. Sinn und Zweck der Übung: Ergebnisschätzung fürs laufende Jahr basierend auf tagesaktuellen Tradezahlen. Hatte ich schon die hervorragende Transparenz erwähnt?

CumEx und § 340 HGB bleiben weiterhin außen vor. Mir geht es hier darum, die aktuelle Ertragsfähigkeit möglichst annualisiert abzubilden. Das ganze am besten so kompakt wie möglich – am liebsten in nur einem Chart. Ich fürchte, die anderen Charts sahen spektakulärer aus – aber der hier scheint mir viel aussagestärker zu sein. Voila.

Das ganze basiert auf folgenden Aussagen des Unternehmens:

  1. Ergebnis pro Aktie vor Veränderung des Fonds für allgemeine Bankrisiken EUR 12,00 in 2020
  2. Ergebnis pro Aktie im ersten Halbjahr 2021 EUR 15,27
  3. Einmalige Vermögensmehrung aus einer Steuererstattung in 2021 (H1) in Höhe von etwa 6 Mio EUR – entspricht ca. EUR 1,91, die von den EUR 15,27 entsprechend abzuziehen sind – für das erste Halbjahr ergibt sich somit ein Ertrag pro Aktie nach Steuern von EUR 13,36

Legt man diese Erträge auf die Tradezahlen des jeweiligen Jahres um, errechnen sich folgende Erträge pro Trade nach Steuern

  • 2020: 1,679 Euro
  • 2021: 1,661 Euro

Der lineare Trend, der für 2021 grün eingezeichnet ist, zeigt dann, wohin die Reise per Jahresultimo gehen könnte. Aktualisierungen sind wie gesagt täglich möglich. Um hier einen Overkill zu vermeiden, schweben mir wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates vor.

Angst vor Entdeckung

Nach einem reichlichen Mittagessen und einem Rocka-Riegel ist die Welt in Ordnung. Die Riegel bunkere ich unter dem Bett. Ich lebe in Todesangst, dass die Kinder die entdecken und auch jeden Tag einen essen wollen – dann wären nur für die Dinger 500 Euro monatlich weg.

Blöderweise hat die Freundin mein Versteck entdeckt – und so sieht jetzt eine Monatsbestellung aus.

Und, ja, was diese Riegel angeht, haben meine Monate 36 Tage!

U100 / Skinny Bitch Update

Nach 44 Tagen und durchschnittlich 813 eingesparten Kalorien pro Tag: Garnix im U100-Kilo-Club.

Tempo wieder bei angenehmen 8,6 Tagen pro Kilogramm Körperfett. Zielerreichung bei knapp 37 %. Bauchumfang darf dann demnächst auch etwas kompakter ausfallen – er ziert sich noch. Dafür habe ich mein biologisches Alter in 44 Tagen von 63 auf 56 Jahre runtergeschraubt.

Kinderbedingte Burger-King-Orgie am Samstag mit leichten Vergiftungsgefühlen danach. Könnte man auch weglassen. Nächsten Sonntag gibt es ein großes Familienkartrennen mit der nächsten Burger-King-Sause. Ich sag‘ jetzt immer dazu: wegen der Kinder. 🙂

L&S Ergebnisschätzung 2021

Nach der Lektüre von drei Geschäftsberichten habe ich ein paar Modelle für eine Ergebnisschätzung 2021 gebaut. Hängengeblieben und für vorläufig gut befunden habe ich schließlich das einfachste Modell.

Dass ich dabei CumEx-Rückstellungen und Abflüsse im Kontext § 340 HGB außen vorlasse, ist mir bewusst.

Snapshot 1 zeigt einfach die letzten verfügbaren offziellen Zahlen aus den Halbjahresberichten. Letztlich stelle ich – super einfach – auf das Ergebnis nach Steuern pro Trade ab. Meint: bis ich es besser weiß, ignoriere ich beispielsweise das Handelsvolumen pro Trade. Unter anderem auch, weil das Umsatzvolumen pro Trade zu 2020 deutlich gefallen ist und mir die reine Tradeanzahl hier weit aussagekräftiger zu sein scheint.

Snapshot 2 zeigt dann basierend auf dem Ergebnis nach Steuern pro Trade die Ergebnisse pro Monat (logischerweise nach Steuern). Für die Tradezahlen Sep – Dez 2021 nehme ich vorläufig die 2020er Zahlen. Die 2020er Zahlen ersetze ich dann jeweils nach Monatsultimo durch die 2021er Zahlen. Aktualisierte Schätzungen kann ich dann gerne mit den neuen Charts liefern.

Wer ein viel besseres Modell hat, dieses teilen und erklären möchte: her damit.

Na, wer möchte mal das aktuelle KGV ausrechnen?

🙂

Update: ich habe inzwischen Teile einer Steuergutschrift in Höhe von 9,1 Mio Euro rausgerechnet und noch einen Sicherheitsabschlag eingebaut.

Jetzt heißt es Füße hoch und abwarten, wie das restliche Jahr verläuft.

L&S

Nachfolgend die Visualisierung der Handelsvolumina in Mio Euro und Entwicklung der Tradezahlen auf Tagesbasis (Mo – Fr) aus den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2021 YTD.

2021 ist offensichtlich furios gestartet. Aktuell bewegt man sich in etwa auf dem sehr, sehr ordentlichen Niveau von 2020.

Hatte ich erwähnt, dass die hier mögliche Transparenz für einen Halbautisten wie mich ein Traum ist?