Lang & Schwarz – fertig?

Sieht so aus, als hätte ich mein Werk vollendet. Wenn gewünscht kann ich jetzt auf Tagesbasis eine für mich maximale Transparenz in Sachen operativer Erfolg und Kursbewertung darstellen. Ob ich einen Dachschaden habe? Ja, schon. Warum ich das mache? Um meine Annahme, dass LuS als Dividendentitel taugt auf den Prüfstein zu stellen – sofern das auf Basis aktueller Geschäftsdaten möglich ist. Die Glaskugel, was morgen und übermorgen passiert, fehlt natürlich noch immer.

Datengrundlage für die Charts:

Und die Charts:

Kommentar: LuS wird nach meinen Berechnungen aktuell mit KGV 3,5 gehandelt. Im Mini- und Maximum lag das KGV dieses Jahr bei 2,56 bzw. 5,45. Mittelwert liegt bei 4,0. Die Bestätigung der Dividende von 4 Euro NACH Rückstellungen von 45 Mio Euro im CumEx-Kontext zeigt die Zuversicht des Managements, die ich teile. Die Mannschaft und Skalierfähigkeit stehen. Sofern es gelingt, den aktuellen operativen Erfolg „nur“ zu verstetigen, sollten Aktionäre noch viel Spaß mit der Aktie haben. Die Erträge sind bärenstark und die Bewertung ist idiotisch niedrig.

2 Kommentare zu „Lang & Schwarz – fertig?“

  1. Hi, Matthias.

    Gute Frage, weil ich keine richtige und quantifizierbare Antwort geben kann. Trotzdem ein paar Hintergrundinfos.

    1. Trade Republic hängt an der LS-Exchange. An der LS-Exchange hängen neben Trade Republic noch neun andere Partner (u.a. Commerzbank, Comdirect, Flatex, Sparkassen Broker usw). Einen Volumen-Breakdown für die diversen Partner kann ich dir leider nicht anbieten – Trade Republic veröffentlicht bisher keine Transaktionsvolumina.

    2. LS war/ist an Trade Republic beteiligt – im LS-Geschäftsbericht 2020 berichtet man von einem Verkauf dieser Beteiligung – ob ganz oder teilweise hat sich mir nicht erschlossen.

    3. Trade Republic und LS-Exchange hatten durchaus auch schon mal Probleme miteinander. Bei Wikipedia steht zum Beispiel:

    „Im Rahmen des Anstiegs der GameStop-Aktie 2021 verhängte Trade Republic am Nachmittag des 28. Januar 2021 einen Kaufstopp für ausgewählte Aktien, darunter die Aktie von GameStop.[29] Der Broker begründete die Entscheidung mit der „extremen Situation am Markt“ und mit dem Anlegerschutz.[30] Die App war zuvor bereits nicht erreichbar gewesen. Der Handelsplatz LS Exchange sei „in wesentlichen Teilen ausgefallen“, so Trade Republic.[29] LS Exchange entgegnete, dass sich die technischen Störungen nur auf den Limithandel beschränkt hätten.[31] Trade Republic wechselte in Folge der Störungen bei LS Exchange vorübergehend auf den „Ausweichhandelsplatz Tradegate Exchange“. “

    4. Robin Hood – als Neobroker-Vorreiter überlegt wohl, selbst Market Maker zu werden: https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2021-08-31/what-happens-to-robinhood-if-the-sec-bans-payment-for-order-flow – stellt sich die Frage, ob Trade Republic hier nachziehen könnte oder müsste.

    5. Neben der LS-Exchange betreibt LUS übrigens auch das LS-Tradecenter.

    Alles in allem: wäre schon doof, wenn man Trade Republic verliert, eine Pleite droht hier aber wohl nicht.

    Mein Bauchgefühl: beispielsweise die Nummer mit Wikifolio gibt mir als Aktionär ein ganz gutes Gefühl, dass die AG „am Puls der Zeit“ und ziemlich progressiv ist.

    In einer Risikobetrachtung würde ich einen kompletten Wirtschafts-„Meltdown“ als größtes Risiko ansehen. Wohingegen Flash-Crashs wie Anfang 2020 genial fürs Geschäft wären.

    Viele Grüße
    Garnix

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