Die Kack-Veganer wieder

Es gibt eine neue Studie in Sachen Metastasen-Bildung. 90 % der Krebstoten sterben tatsächlich nicht am Haupttumor, sondern an Metastasen. Eine neue Studie untersucht, was die Metastasen-Bildung begünstigt und weist eine hohe Korrelation für den CD36-Rezeptor aus. Die Frage, welche Ernährung zu welchen CD36-Leveln führt, lasse ich mal offen. Nur so viel: mit einer pflanzenbasierten Ernährung kann das ganz schön dauern mit den Metastasen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Yduu8wBUtW0

FU-Falle

REIN hypothetisch: mal angenommen, ich wäre unabhängig, weil ich bis an die Grenzen des menschlichen Leistungsvermögens fleißig war und mit 49 Jahren finanziell die Kurve bekomme. Mit der letzten Kraft wird die seit drei Jahren in der Schublade wartende Kündigung rausgeholt und abgeschickt. Alles ist geregelt.

Der Termin beim Hypnose-Heinz und die „Anti-Knecht-Therapie“ sind gebucht. Die Füße warten schon auf ein ausgedehntes Badesteg-Baumeln im Wasser. Die besten Russen und Franzosen liegen faul rum und wollen wieder mal gelesen werden: in einem frisch bezogenen Wohnmobilbett mit elektrisch verstellbarem Kopfteil mit Blick auf irgendein Gewässer. Kühl-/Gefrierkombi und Heckgarage voll mit Proviant. Und (nach dem Baumeln) sind die Füße frisch eingecremt.

Klingt gut, oder? Noch bevor „50“ auf der Uhr steht, ins Unterholz abbiegen.

Ist aber eine Falle und scheitert an Details. Zum Beispiel an den Eltern. Wenn die das rausfinden, erkennen die in unter einer Sekunde das Einsparpotential: wozu braucht man einen Gärtner, wenn man einen nichtsnutzigen Sohn hat, der nichts zu hat und offensichtlich zur Faulheit neigt. „Du kannst ja auch mal…“ wird dann in Neonlettern ans Haus genagelt. 200 Meter Hecke schneiden, 5.000 m² Rasen und 70.000 Tannenzapfen p.a. wollen geschnitten, gemäht und aufgesammelt werden.

Merke: gaaaaaaaaanz genau überlegen, ob die Eltern wirklich wissen müssen, wie fleißig und sparsam man war.

Noch viel komplizierter wird es aber mit der Freundin, die v-i-e-r Kinder hat, einen Vollzeitjob und selber nicht genug Kohle, um zu kündigen. Die Gefahr, als Koch, Putzmann, Chefeinkäufer und Kinderfahrer eingespannt zu werden, schätze ich konservativ auf 100 %. Die Vornamensänderung beim Standesamt in „kannst du mal“ ist nur noch Formsache. Kündigung geheim halten? Schwierig.

Alles schwierig. Immer.

Management Summary

Wir haben jetzt eine Putzfrau. Und weil ich bemüht bin, Putzfrauen besser zu behandeln als alle anderen Menschen, begebe ich mich, bevor die Putzfrau morgens den Dienst antritt und sofern meine Freundin zur Arbeit gefahren ist, immer auf Kontrollgang.

Eines der Kinder hat eine auditive Wahrnehmungsstörung, die sich meiner Beobachtung nach hauptsächlich darin äußert, Kackspuren in der Toilettte zurückzulassen.

Als empfindliche Künstlerseele stehe ich dann da morgens mit der Klobürste und versuche angetrocknete Dingsda wegzuschrubbeln, um die Putzfrau nicht in Depressionen zu stürzen.

Immer wenn ich das erledigt habe, schreibe ich launische Nachrichten an die Mutter der Kinder.

„Wieder fünf Minuten Kacke weggeschrubbt im Popelpalast. Müssen über Mietminderung und Schmerzensgeld reden.“

Nach den Beschwichtigungen, die dann eintrudeln, schreibe ich immer: „ich will nach Hause.“

Dann kommt in aller Regel ein: „du bist zu Hause!“

In der Zwischenzeit habe ich dann schon die Herpescreme aufgetragen, resigniert und rege mich über was anderes auf.

Dafür war das erste Familienkartrennen letzten Sonntag sehr schön. Die Kinder, die an sich recht sympathisch sind, saßen zum ersten Mal in Karts – mit immerhin 11 PS – und mutierten zu wahnsinnigen und von Ehrgeiz zerfressenen Kamikaze-Ottos mit Messer zwischen den Zähnen. Was da an Aggressionen rauskam – fast wie an Weihnachten. Trotzdem alle mehrfach überrundet. Nachher war Schweigen im Kartong: der Oberpsychopath bin und bleibe ich.

L&S

Sehr starker Tag gestern: 203.668 Trades. In der Annahme, dass meine Berechnungen stimmen, wären das für meine 2.550 Aktien brutto ca. 90,49 Euro Dividende – nur für den gestrigen Tag.

EPS-Beitrag gestern bei 0,11 €. Wenn man die 2020er-Ausschüttungsquote von 33 % zugrunde legt, wären das dann auf Tagesbasis 0,0363 Euro Bruttodividende (bei meiner Stückzahl: 2.550 x 0,0363 = 90,49 Euro).

Wenn meine EPS-Hochrechnung für 2021 stimmt, würden brutto rund 20.000 Euro Dividende fließen (Est EPS 2021 aktuell bei 7,86 €).

Spaßorientiert wie ich bin, lässt mich das der nächsten Börsen-Vola-Achterbahn sehr entspannt entgegenblicken.

Lang & Schwarz – fertig?

Sieht so aus, als hätte ich mein Werk vollendet. Wenn gewünscht kann ich jetzt auf Tagesbasis eine für mich maximale Transparenz in Sachen operativer Erfolg und Kursbewertung darstellen. Ob ich einen Dachschaden habe? Ja, schon. Warum ich das mache? Um meine Annahme, dass LuS als Dividendentitel taugt auf den Prüfstein zu stellen – sofern das auf Basis aktueller Geschäftsdaten möglich ist. Die Glaskugel, was morgen und übermorgen passiert, fehlt natürlich noch immer.

Datengrundlage für die Charts:

Und die Charts:

Kommentar: LuS wird nach meinen Berechnungen aktuell mit KGV 3,5 gehandelt. Im Mini- und Maximum lag das KGV dieses Jahr bei 2,56 bzw. 5,45. Mittelwert liegt bei 4,0. Die Bestätigung der Dividende von 4 Euro NACH Rückstellungen von 45 Mio Euro im CumEx-Kontext zeigt die Zuversicht des Managements, die ich teile. Die Mannschaft und Skalierfähigkeit stehen. Sofern es gelingt, den aktuellen operativen Erfolg „nur“ zu verstetigen, sollten Aktionäre noch viel Spaß mit der Aktie haben. Die Erträge sind bärenstark und die Bewertung ist idiotisch niedrig.

Lang & Schwarz

So. Noch eine Überarbeitung. Sinn und Zweck der Übung: Ergebnisschätzung fürs laufende Jahr basierend auf tagesaktuellen Tradezahlen. Hatte ich schon die hervorragende Transparenz erwähnt?

CumEx und § 340 HGB bleiben weiterhin außen vor. Mir geht es hier darum, die aktuelle Ertragsfähigkeit möglichst annualisiert abzubilden. Das ganze am besten so kompakt wie möglich – am liebsten in nur einem Chart. Ich fürchte, die anderen Charts sahen spektakulärer aus – aber der hier scheint mir viel aussagestärker zu sein. Voila.

Das ganze basiert auf folgenden Aussagen des Unternehmens:

  1. Ergebnis pro Aktie vor Veränderung des Fonds für allgemeine Bankrisiken EUR 12,00 in 2020
  2. Ergebnis pro Aktie im ersten Halbjahr 2021 EUR 15,27
  3. Einmalige Vermögensmehrung aus einer Steuererstattung in 2021 (H1) in Höhe von etwa 6 Mio EUR – entspricht ca. EUR 1,91, die von den EUR 15,27 entsprechend abzuziehen sind – für das erste Halbjahr ergibt sich somit ein Ertrag pro Aktie nach Steuern von EUR 13,36

Legt man diese Erträge auf die Tradezahlen des jeweiligen Jahres um, errechnen sich folgende Erträge pro Trade nach Steuern

  • 2020: 1,679 Euro
  • 2021: 1,661 Euro

Der lineare Trend, der für 2021 grün eingezeichnet ist, zeigt dann, wohin die Reise per Jahresultimo gehen könnte. Aktualisierungen sind wie gesagt täglich möglich. Um hier einen Overkill zu vermeiden, schweben mir wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates vor.

Angst vor Entdeckung

Nach einem reichlichen Mittagessen und einem Rocka-Riegel ist die Welt in Ordnung. Die Riegel bunkere ich unter dem Bett. Ich lebe in Todesangst, dass die Kinder die entdecken und auch jeden Tag einen essen wollen – dann wären nur für die Dinger 500 Euro monatlich weg.

Blöderweise hat die Freundin mein Versteck entdeckt – und so sieht jetzt eine Monatsbestellung aus.

Und, ja, was diese Riegel angeht, haben meine Monate 36 Tage!