Das 19. Rad am Wagen

Tochter-Update. Nach Zeugenaussagen hat meine Tochter die „Hausi“ des Jahres veranstaltet. Jedenfalls ist ihr sozialer Status inzwischen so hoch, dass die Papa-Wochenenden quasi alle ausfallen. Ihr Blick sagt: bitte, bitte bestehe nicht auf unsere Wochenenden, wenn ich so viele und so wichtige Einladungen habe.

Ganz schön schwer für mich. Meine Berechnungen waren alle falsch: ich hatte damit erst so in anderthalb Jahren gerechnet.

Garnix: „Wer ist der wichtigste Mensch für mich?“

Tochter: „Ich?“

Garnix: „Richtig. Und was ist das beste, was ich jetzt für dich tun kann?“

Tochter: „So… loslassen?“

Garnix: „Fürchte auch. Und was machen wir mit meinem aufkommenden Gefühl der Bedeutungslosigkeit als Vater?“

Tochter: „Essen gehen und quatschen?“

Garnix: „Wenn es bei uns passt, gehen wir jeden Mittwoch und Sonntag essen. Oder ich koche ‚was.“

Tochter: „Finde ich gut.“

Das Gespräch fand schon vor ein paar Wochen statt. Es zwickt immer noch in meiner Magengegend. Aber die Essen sind gut – wir probieren alle veganen Dinger im Umkreis von 50 km aus. Und quatschen.

Ich hoffe, die Herz-Quietscherei bei mir gibt sich bald.

Ein Gedanke zu „Das 19. Rad am Wagen“

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