Eier

In letzter Zeit wird hier und da der Verzehr von Eiern empfohlen.  So Richtung 4 – 5 Eier pro Tag. Es gibt NEUTRALE Studien, die den Nachweis führen, dass das Risiko für Herzerkrankung (+ 48-60 %) und Mortalität (+ 64-80 %) MASSIV erhöht. ALLE Studien, die etwas anderes behaupten, sind Auftragsstudien aus der Nahrungsmittelindustrie. Jeder, der glaubt, sich mit Eiern was gutes zu tun, bitte das hier lesen:

„Results  This analysis included 29 615 participants (mean [SD] age, 51.6 [13.5] years at baseline) of whom 13 299 (44.9%) were men and 9204 (31.1%) were black. During a median follow-up of 17.5 years (interquartile range, 13.0-21.7; maximum, 31.3), there were 5400 incident CVD events and 6132 all-cause deaths. The associations of dietary cholesterol or egg consumption with incident CVD and all-cause mortality were monotonic (all P values for nonlinear terms, .19-.83). Each additional 300 mg of dietary cholesterol consumed per day was significantly associated with higher risk of incident CVD (adjusted HR, 1.17 [95% CI, 1.09-1.26]; adjusted ARD, 3.24% [95% CI, 1.39%-5.08%]) and all-cause mortality (adjusted HR, 1.18 [95% CI, 1.10-1.26]; adjusted ARD, 4.43% [95% CI, 2.51%-6.36%]). Each additional half an egg consumed per day was significantly associated with higher risk of incident CVD (adjusted HR, 1.06 [95% CI, 1.03-1.10]; adjusted ARD, 1.11% [95% CI, 0.32%-1.89%]) and all-cause mortality (adjusted HR, 1.08 [95% CI, 1.04-1.11]; adjusted ARD, 1.93% [95% CI, 1.10%-2.76%]). The associations between egg consumption and incident CVD (adjusted HR, 0.99 [95% CI, 0.93-1.05]; adjusted ARD, −0.47% [95% CI, −1.83% to 0.88%]) and all-cause mortality (adjusted HR, 1.03 [95% CI, 0.97-1.09]; adjusted ARD, 0.71% [95% CI, −0.85% to 2.28%]) were no longer significant after adjusting for dietary cholesterol consumption.

Conclusions and Relevance  Among US adults, higher consumption of dietary cholesterol or eggs was significantly associated with higher risk of incident CVD and all-cause mortality in a dose-response manner. These results should be considered in the development of dietary guidelines and updates.“

Quelle: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2728487%C2%A0%C2%A0

Und gerne auch das mal anschauen:

 

4 Kommentare zu „Eier“

  1. Hey Garnix,
    Sehr interessant. So langsam reift bei mir der Gedanke es mal vegan zu probieren. Wobei es einfacher wäre, wenn meine Tochter ihre nussallergie verlieren würde, denn leider steht auf vielen Ersatzprodukten wie der neulich von Dir empfohlene vegane skyr was von Nussspuren.
    Aber im januar gibts wieder ne Provokation mit neuer Hoffnung. Und ich habe ja noch ein paar Monate Zeit bevor ich von Dir verbannt werde. 😉

    Wie stehst du eigentlich zu Alkohol? Also ich meine nicht ein Glas Wein oder Bier zum Essen. Sondern in meinen Augen sinnfreies Besaufen. Ich finde da gibt es Parallelen zum Fleischkonsum. Man muss sich rechtfertigen warum man denn nicht mittrinkt. In einer heilen Welt sollte es genau umgekehrt sein…
    Grüße
    Windsurfer

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  2. Hallo, Klaus.

    „The study’s upper threshold–that is, its so-called “high consumption” group–only ate 5.32 eggs per week. Unfortunately, this doesn’t quite match the reality of high egg consumption in many parts of the world. In fact, this is a lower consumption than many regular egg consumers in America! Likewise, throughout the original study report, the authors refer to those who ate the least eggs as “non-consumers.” And yet they categorize this group as 0.29 eggs per day (or 2.03 eggs per week). Can this really be classified as non-consumption? Rather than comparing high egg intake (e.g. 14 eggs per week) with no egg intake, the study instead compared those who ate 2.03 eggs per week with those who ate 5.32 eggs per week. Such a narrow scope is both limiting and misleading. With this in mind, the study reported that those consuming 0.76 eggs per day actually had more cardiovascular disease and death than those consuming 0.56 eggs!“

    Viele Grüße
    Garnix

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  3. Hallo, Windsurfer.

    Danke dir schon mal sehr für das Inerwägungziehen! Anbei zwei Links zum Thema vegan und Nussallergien:

    http://thenutfreevegan.net/
    https://www.onegreenplanet.org/vegan-food/how-to-eat-vegan-if-youre-allergic-to-nuts/

    Alkohol: so lange es sich um veganen Alkohol handelt, der erstmal nur den Konsumenten selbst schädigt, finde ich das, wenn es zu Gesundheitsproblemen kommt, doof und bedauerlich – aber zumindest ethisch nicht verwerflich.

    Gibt natürlich hundert andere Betrachtungsweisen – zum Beispiel auch eine volkswirtschaftliche: „Das Robert-Koch-Institut schätzte 2002 den jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden auf 20 Milliarden Euro… Andere Schätzungen kommen auf 15 bis 40 Milliarden Euro. Dem stehen ca. 2,2 Milliarden Euro staatliche Einnahmen durch Alkoholsteuern sowie ca. 2,5 Milliarden Euro Mehrwertsteuer gegenüber. Die Alkoholindustrie in Deutschland setzt zwischen 15 und 17 Milliarden Euro um und beschäftigt rund 85.000 Menschen.“

    Irgendwann sollte die Reise schon dahin gehen, Zusammenhänge bzw. Folgekosten zu benennen und steuerungs- und steuertechnisch zu berücksichtigen.

    Dürfte ich mir aussuchen, womit wir gesamtgesellschaftlich anfangen, lande ich aber bei einem ethisch motivierten Veganismus. Ich kann sogar erklären, warum: Empathie ist gut und wichtig. Wenn wir anfangen, darauf zu verzichten, empfindungsfähige Viecher ab- und auszuschlachten, weil wir es für falsch halten, retten wir nicht nur die Umwelt, leben potentiell gesünder, lösen das Hungerproblem und ersparen rund 70 Mrd Viechern Höllenqualen, sondern hätten zumindest auch theoretisch eine ganz gute Chance, Rassismus und Radikalismus zu heilen.

    So nach dem Prinzip: wir fangen mit dem schwächsten Glied in der Kette bzw. in der Gemeinschaft bewusstseinsfähiger Lebewesen an und ersparen Tieren unermessliches Leid. Nebenbei trainieren wir unsere Empathie-Muskeln und hören nach und nach auf, uns die Köpfe einzuschlagen. Frei nach Tolstoi: „Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

    Viele Grüße
    Garnix (der diesen Kommentar auf einem Notebook tippt, das Kupferanteile enthält, die unter Verwendung von tierischem Knochenleim hergestellt wurden)

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