Der BBV ist schockiert

Der Bayerische Bauernverband ist schockiert und hat sich beim Deutschen Werberat beschwert: „In dem Fernsehspot werden Kühe als „Milchmaschinen“ bezeichnet und Tierhaltern die Ausbeutung ihrer Kühe unterstellt. Das ist diskriminierend und ungerechtfertigt.“

Meine Meinung: die Bauern täten gut daran, nix zu sagen – allenfalls mit den Schulten zu zucken und auf die Verbraucher zu zeigen.

§ 17 des Tierschutzgesetzes sagt: „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer … ohne vernünftigen Grund tötet.“

Milch tötet nicht nur die Viecher, sondern auch Menschen:

Ich hoffe, dass Richter, die 1 + 1 zusammenzählen können, schon geboren sind.

Mir ist bewusst, dass Milchprodukte auf dem Weg zum tierproduktfreien Leben oft die großen Endgegner sind. War bei mir auch so. Ist sogar herzuleiten. Insbesondere Käse enthält opiatähnliche Substanzen, Casomorphine.

Wer Hilfe braucht, diesen letzten Schritt zu tun und von der Muttermilch von Kühen abzusehen – einfach hier mal 15 Minuten vorbeischauen:

10 Kommentare zu „Der BBV ist schockiert“

  1. Hey garnix,
    Fleisch weglassen fällt mir wirklich leicht. An Milchprodukten hänge ich noch…
    Joghurt
    Milch im Kaffee und Müsli
    Quark aufs Brot
    Skyr nach dem Sport (Eiweiß)
    Käse (kochen und Brot)
    Wir kaufen zwar nur Bio aber du meinst ja es besteht kein Unterschied…
    Kannst du mir Alternativen für jede Anwendung nennen?

    Windsurfer

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  2. Dank deines Blogs setze ich mich ernsthaft mit vegetarischer und veganer Ernährung auseinander.

    Vegetarisch: Sehe ich ein, es geht auch gut ohne Fleisch. Ich verzichte nun seit einigen Wochen darauf.

    Vegan: Grundsätzlich ist das in meinen Augen die logische Konsequenz. Wenn ich Tiere schützen will und gegen Massentierhaltung bin, darf ich auch nicht die Milchindustrie unterstützen. Du hebst auch immer wieder die gesundheitlichen Aspekte heraus, die jedoch keinesfalls so klar sind, wie du sie beschreibst.

    Wenn ich mich vegan ernähren will, gibt es doch deutlich mehr zu beachten als einfach „alles wegzulassen“. Als Vegetarier reicht es, wenn ich Fleisch streiche und mich sonst ausgewogen ernähre. Als Veganer muss man mindestens mal Vitamin-B12-Präparate nehmen, ggf. auch mehr. Eine gute Übersicht dazu findet man beispielsweise hier: https://deniseminger.com/for-vegans/ (geschrieben von einer, die ein Jahrzehnt Vegetarierin war, sich in den letzten Jahren nur vegan ernährte und nun auch wieder hin und wieder Fleisch ist).

    Als Quintessenz fand ich interessant: „Ja, es gibt Leute, die sich rein vegan ernähren können und bei denen das gesundheitlich sogar besser ist. Es gibt jedoch auch viele, bei denen rein vegane Ernährung zu Mangelerscheinungen kommt.“

    Das von dir verlinkte Video macht „Study-Cherrypicking“. Ich hab das Video nicht geschaut, aber die darunter verlinkten Studien angeschaut. Da fällt auf:
    Erste Studie falsch verlinkt (nicht sehr vertrauenserweckend). Zweite Studie (eine Meta-Studie) zeigt eine schwache Korrelation, die weiterer Untersuchung bedarf. Dritte und vierte Studie sind retrospektiv und damit nahezu wertlos, speziell wenn man den Zeitraum betrachtet. Die Zahl der Störfaktoren ist zu groß.

    Dann gibt’s leider das Problem, dass viele Veganer relativ radikal unterwegs sind. Es wird argumentiert „wenn ich das kann, kannst du das auch“. Das passt aber nicht unbedingt zum oben erwähnten Fazit, dass Menschen sehr unterschiedlich sein können, was die Verwertung von Nährstoffen angeht. Dann wird in veganen Kreisen oft das Buch „The China Study“ zitiert, was jedoch keineswegs so eindeutig ist und ebenfalls deutliche Schwächen aufweist. Z. B. hier beschrieben, aber es gibt auch andere Quellen: https://deniseminger.com/2010/07/07/the-china-study-fact-or-fallac/

    Rein aus gesundheitlichen Aspekten ist die Formel „Milch/Milcheiweiß = schlecht“ keineswegs so klar wie du das hier darstellst. Wissenschaft lebt vom Konsens über viele Studien, nicht davon, dass einzelne Studien irgendwas „beweisen“ (beweisen kann man sowieso nix – es gilt nur als wahr, solange es nicht widerlegt wurde und die Daten halbwegs plausibel sind). Siehe auch Homöopathie: Da gibt es auch Studien, die eine vermeintliche Wirkung belegen, die über den Placebo-Effekt hinausgehen. Aber der wissenschaftliche Konsens ist: Homöopathie = Placebo.

    Dann die ethische Seite: Deine verlinkten Videos sind oft Extrembeispiele. Die Realität ist wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Die Frage ist, ob es nicht auch Bauernhöfe gibt, wo Milchkühe besser behandelt werden (bleibt natürlich die Frage, was man mit den männlichen Kälbchen macht).

    Als Schlussbemerkung: Ich bin keineswegs entschieden, dass ich mich nicht doch irgendwann vegan ernähre. Aber die Datenlage dazu ist unklar und tendenziell scheint eine rein pflanzliche Ernährung immer überlegen ist. Du findest übrigens auch zig Quellen, die behaupten, eine massive Fleischernährung mit „gutem tierischen Eiweiß“ heilt alle Krankheiten. Gleiche Argumentation wie bei Veganern, gleiches Studien-Cherrypicking. Da ich zwei kleine Kinder habe (Alter 2 und 4) kann ich denen jedenfalls aus gesundheitlichen Aspekten keine rein vegane Ernährung verpassen. Ich will mir nicht in 10-20 Jahren anhören müssen, dass ich für schwache Knochen verantwortlich bin, weil sie Calcium-Defizite hatten oder sonstwas.

    Nur mal so als Gedanken auf dem Prozess weg vom Fleischkonsum 😉

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  3. Hallo, Windsurfer.

    Ich kann es ja mal versuchen.

    #Joghurt – siehe https://www.alles-vegetarisch.de/search?sSearch=joghurt (alles vegan, die Seite heißt nur so vegetarisch)

    #Milch im Kaffee und Müsli – ich trinke selbst so gut wie keine pflanzliche Milch (und keinen Kaffee). Geschmacklich dürfte wohl am ehesten Hafermilch gehen (hat man mir gesagt)

    #Quark aufs Brot – https://praxistipps.focus.de/quarkersatz-die-5-besten-veganen-alternativen_105475

    #Skyr nach dem Sport (Eiweiß) – https://www.alpro.com/de/produkte?produkte=skyr-style

    #Käse (kochen und Brot) – https://www.alles-vegetarisch.de/search?sSearch=k%C3%A4se

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Hallo, 18 gute Jahre.

    Leider gibt es heute und auch sonst keine Absolution für Vegetarier von mir. Dafür ist das, was in der Milchindustrie passiert, einfach zu krank.

    #B12: nur um mal so ein bisschen die Dimensionen anzudeuten – um als Fleischesser deinen Tagesbedarf von 3µg B12 gemäß DGE abzudecken, müsstest du etwa 750 g zubereitetes Rindfleisch täglich essen. Alternativ: 150 – 300 g Rindfleisch roh. Hintergrund: 150 g Rindfleisch haben ca. 3µg. Blöderweise ist B12 aber sehr hitzeempfindlich. Nach Zubereitung bleiben nur etwas 20 % des B12 übrig (0,6 µg). Die Annahme, dass man sich als Vegetarier oder Fleischesser nicht um seine B12-Versorgung kümmern sollte, ist eher falsch. Ansonsten bitte mal hier informieren: https://www.youtube.com/watch?v=5yNRSIYtGBg&t=0s

    #Mangelerscheinungen: das Risiko von Mangelerscheinungen besteht immer und für jeden, wenn man nicht weiß, was man tut.

    #Video: wie definierst du denn „Cherrypicking“? Vielleicht das Video doch mal anschauen? Retrospektive Studien sind nahezu wertlos?

    #Radikale Veganer: Veganismus ist mehr als eine Ernährungsform. Es ist in erster Linie eine Lebensweise, die darauf abzielt, tierisches Leid zu minimieren. Wenn man den Vorwurf der „Radikalität“ vor diesem Hintergrund näher anschaut, wird es schnell albern: „Wie kann man nur so radikal gegen millardenfaches Tierleid sein?“ Abgesehen davon haben wir zwei, glaube ich, ganz andere Begriffsvorstellungen. Sind Tierschützer, die auf übelste Misstände hinweisen, wirklich radikal? Ist es eher radikal, Tierleid vermeiden zu wollen oder als Konsument für brutalstes Tierleid zu bezahlen? Wollen wir zwei mit unseren Kindern zusammen mal in einen Schlachthof deiner Wahl fahren?

    #China-Study: vielleicht erstmal selber lesen?

    #Extrembeispiele: Die Extrembeispiele habe ich bewusst NICHT verlinkt. Kann ich aber gerne noch machen.

    Mein Tipp: immer schön weiterlesen und mal drauf achten, wer welche finanziellen Interessen und wer welche Studien finanziert hat. So von wegen „Butter is back“ (Time Magazine).

    Und wegen der Kinder… die weltweit größte und bedeutendste Vereinigung von Ernährungsspezialisten sagt:

    „It is the position of the Academy of Nutrition and Dietetics that appropriately planned vegetarian, including vegan, diets are healthful, nutritionally adequate, and may provide health benefits for the prevention and treatment of certain diseases. These diets are appropriate for all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, adolescence, older adulthood, and for athletes. Plant-based diets are more environmentally sustainable than diets rich in animal products because they use fewer natural resources and are associated with much less environmental damage. Vegetarians and vegans are at reduced risk of certain health conditions, including ischemic heart disease, type 2 diabetes, hypertension, certain types of cancer, and obesity. Low intake of saturated fat and high intakes of vegetables, fruits, whole grains, legumes, soy products, nuts, and seeds (all rich in fiber and phytochemicals) are characteristics of vegetarian and vegan diets that produce lower total and low-density lipoprotein cholesterol levels and better serum glucose control. These factors contribute to reduction of chronic disease. Vegans need reliable sources of vitamin B-12, such as fortified foods or supplements.“

    Wenn du mehr auf Medizinier stehst, Dr. Banard ist ziemlich cool und sexy: https://www.youtube.com/watch?v=xdToIu_ydpA (sehr plastisch, wie und warum er Veganer wurde).

    Viele Grüße
    Garnix

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  5. Ich bin’s nochmal zur Milch/Milcheiweiß-Thematik: 75 % der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant (90 % der Afrikaner und Asiaten). Wie wollen wir denen erklären, wie wichtig Kuh-Milch ist?

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  6. Hey Garnix,
    Danke für die Mühe mit den links. Wusste nicht dass es skyr auch vegan gibt, ich muss nur die doppelte Menge essen.
    Probiere es mal aus, wobei mich bei veganen Dingen oft die lange Liste an Zusatzstoffen abschreckt. Aroma, stabilisatoren,etc. Bin Kein Professor der Chemie deshalb sagt mir das ganze oxidgedöns nix. Ist das alles gesund?
    Grüße
    Windsurfer

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  7. Das müssen wir ihnen nicht erklären, garnix. Die sind von selbst drauf gekommen: https://qz.com/402455/china-is-the-third-largest-milk-producing-country-even-though-most-asians-are-lactose-intolerant/
    Zusammengefasst: China ist der drittgrößte Milchproduzent der Welt und importiert auch noch Milchprodukte dazu.

    Leider finde ich den Artikel jetzt nicht mehr, wo dieser Wechsel auf die westliche Art der Ernährung bisschen geschichtlich beleuchtet wurde. Ursache war wohl eine Olympiade in den Achtzigern, wo die chinesischen Athleten gar nicht gut abgeschnitten haben. Von den Leistungen der westlichen Sportler (und von deren physischen Größe) waren die Chinesen aber dermaßen beeindruckt, dass seitdem der Konsum von Milch und Eiern politisch gewollt und gefördert wird. Macht die Leute dort aber nicht unbedingt gesünder.

    Was Milch in Müsli und Kaffee betrifft, Windsurfer: ich trinke seit über einem Jahr die pflanzlichen Dinger. Hab sie alle durchprobiert… was gar nicht geht ist Sojamilch, gefolgt von Reismilch. Geschmacklich ist Haselnussmilch für mich am besten, dem Getränk wird aber Zucker zugesetzt. Sind zwar nur 2 Gramm auf 100 ml, aber ich versuche es zu meiden und trinke meistens Cocos- Mandel- und Hafermilch. Hafermilch ist tatsächlich sehr lecker.
    Für Milch im Kaffee gibt es von Oatly spezielle „Barista“ Editionen. Hat im Prinzip einfach nur mehr Fett und macht morgens ordentlich satt.

    Bei dem veganen Fleischersatz muss man tatsächlich genauer hinschauen: letztens hat man mir einen veganen Schnitzel aufgetischt… war wohl gemeint, aber über 50 Prozent Milcheiweiß und anderes komisches Gedöns drin. Tat mir nicht gut. Je kürzer die Zutatenliste, desto besser finde ich.

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  8. Hallo Garnix,

    dank dir für deine Antwort.

    #B12: Ich hab hier gerade ein Buch aus der Bücherei rumliegen: Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau. Zusammenfassend schreibt er:
    – 3µg Bedarf pro Tag laut DGE (wie du geschrieben hast)
    – Dass B12 nicht sehr hitzebeständig ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Verlust liegt bei 10-30% je nach Zubereitungsart
    – Vitamin-B12-Mangel aber durchaus auch in der Mischkost verbreitet ist (es aber nur den Veganern angekreidet wird)
    – B12 halt natürlich vorkommend in ausreichenden Mengen fast nur in tierischen Produkten vorhanden ist
    – Man durchaus mit Präparaten supplementieren darf/soll/muss, das ändert nichts an den Vorteilen einer veganen Ernährung

    Wenn ich auf Google eingebe „vitamin b12 schweinefleisch/rindfleisch/käse“ kommt so ein Rechner, der die Daten vom U.S. Department of Agriculture nutzt. Käse: Je nach Art etwa 1µg pro 100g (manche deutlich mehr, andere deutlich weniger).
    Rindfleisch: 2,6µg pro 100g
    Schweinefleisch: ~0,7µg pro 100g
    D. h. wenn jemand mittags Fleisch isst und abends noch zwei Käsebrote, hat der seinen B12-Bedarf relativ easy gedeckt. Der Veganer muss halt Präparate nehmen. Daran ist erstmal nichts falsch. Mir geht es nur um die Argumentation dahinter und offenbar bist du nicht ganz fehlerfrei in deiner Argumentation (Hitzeempfindlichkeit).

    #Mangelerscheinungen: Zwar richtig, dass das Risiko für jeden besteht, aber wenn ich im Restaurant Maultaschen mit Salat bestelle, hab ich alle Nährstoffe abgedeckt. Ich muss da nicht weiter drüber nachdenken. Ich hab auch kein Problem damit, darüber nachzudenken. Mir geht’s darum, dass vegane Ernährung mehr Know-How benötigt als Mischkost. Ob sich die Durchschnittsbevölkerung gesund ernährt, steht auf einem anderen Blatt.

    „Wie definierst du denn „Cherrypicking“?“ – Ich suche mir Studien raus, die mein Argument unterstreichen, anstatt alle Studien anzuschauen.

    „Vielleicht das Video doch mal anschauen?“ – Wozu? Wenn dort nur das wiedergegeben wird, was in den Studien steht, brauch ich es nicht anzuschauen.

    „Retrospektive Studien sind nahezu wertlos?“ – Ja, in retrospektiven Studien kann man deutlich mehr mit Daten jonglieren als in prospektiven Studien. Insbesondere im medizinischen Bereich (und ich zähle Ernährung einfach mal dazu, da es die Gesundheit betrifft) sind prospektive Doppelblind-Studien der Goldstandard. Retrospektive Studien muss man immer mit Vorsicht betrachten. Da wird das Forschungsziel rückwirkend ermittelt, man schaut sich ein paar Daten an und sucht nach Korrelationen. Das bedeutet noch lange nicht, dass Korrelation = Kausalität ist. Manche würden sogar behaupten, dass Korrelationen völliger Schwachsinn sind und ebenfalls komplett wertlos (z. B. Nassim Taleb in seinen Büchern). Kausalität wollen wir, aber die ist oft nicht so einfach zu beweisen. Diese Themen gehen in Richtung Wissenschaftstheorie und was Wissenschaft als Werkzeug zeigen kann und was nicht.

    #Radikale Veganer: Ja richtig, schlüssige Argumentation.

    „#China-Study: vielleicht erstmal selber lesen?“ – Ne sorry, das ist so als würdest du mir sagen: „BILD-Zeitung vielleicht mal selber lesen?“. Ich brauch nix lesen, bei denen unter wissenschaftlicher Betrachtung grobe Mängel und Fehlschlüsse festgestellt wurden. Da lese ich lieber das oben erwähnte Buch von Niko. Erscheint mir deutlich aktueller.

    „Mein Tipp: immer schön weiterlesen und mal drauf achten, wer welche finanziellen Interessen und wer welche Studien finanziert hat.“ – Vollkommen richtig, gilt leider auch für Veganer. Auch hier wird jede Menge Kohle gemacht.

    „Und wegen der Kinder… die weltweit größte und bedeutendste Vereinigung von Ernährungsspezialisten sagt:“ – Dank dir, werde mich damit nochmal eingehender beschäftigen!

    Absolution brauch ich übrigens nicht von dir. Ich lese deinen Blog, um mein eigenes Denken zu hinterfragen. Logischerweise hinterfrage ich dabei auch deine Argumentation 🙂

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  9. Hallo, Windsurfer.

    Müssten wir nicht erstmal diskutieren, wie gesund deine „Baseline“ ist, Kälbern die Muttermilch wegzutrinken?
    Wiegesagt: 90 % der Afrikaner sind laktoseintolerant – ich kenne sogar welche. Noch aus der Schule. Und trotz meines damaligen Kakao-Junkie-Daseins sind die mir beim 50 Meter Lauf immer weggerannt (obwohl ich Fußball gespielt habe und in meiner Mannschaft der spurtstärkste war). „Die Milch macht’s“ hieß es damals. Kann ich nicht unterschreiben.

    Ansonsten: Veganer inklusive der Ersatzproduktler haben die niedrigsten BMIs, die niedrigsten Diabetes-Raten, die niedrigsten Herzproblem-Raten, die niedrigsten Alzheimer-Raten und von Krebs-Raten erzähle ich ein anderes mal (Spoiler: wenn du deine männlichen Nachkommen schön mit Kuhmilchprodukten versorgst, deutet vieles darauf hin, dass die ein um 300 % erhöhtes Prostatakrebsrisiko haben).

    Am besten ist es aber (so wie bei CTSO übrigens auch), du machst dir dein eigenes Bild. So als Einstieg „What the Health“, „The Game Changers“, „Cowspiracy“ und dann halt nach Bedarf googeln. Jeder hat und braucht offensichtlich so seine eigene „Gurus“. Ich halte Dr. Barnard und Dr. Greger für ganz brauchbar.

    Viele Grüße
    Garnix

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  10. Hallo, 18 gute Jahre.

    #B12 – nach meinen Quellen stimmen die 10 – 30 % für Herdplatten. Beim Grill sieht es anders aus. Ansonsten dürften etwa 40 % der Bevölkerung ein B12-Defizit haben. Aber schön dass du mit Niko Rittenau jemanden gefunden hast, dem du vertraust. Finde ich gut.

    Ansonsten: ich bin ein großer Fan der Arbeit, die der Autor der China-Study geleistet hat. Von deinem Bild-Zeitungs-Vergleich bekomme ich Sodbrennen. Meine Bitte: schön bei Denise Dingsda weiterlesen.

    Alles Gute und viele Grüße
    Garnix

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