New York

Neben einem gemeinsamen Sommerurlaub habe ich meiner Tochter in den Herbstferien immer auch einen Großstadt-Urlaub angeboten. Der Gedanke dazu war, dass sie sich in der Welt heimisch fühlen soll und weiß, wo es die besten veganen Läden gibt. Sie ist gerade mit einer Freundin in Amsterdam. Und Barcelona steht auch noch auf der Liste aber ihr vorläufiges Großstadt-Ranking sieht wie folgt aus.

  1. Berlin
  2. New York
  3. Rom
  4. London
  5. Paris

New York hat es also immerhin auf den zweiten Platz geschafft. Berlin liegt einen Hauch vorne, ist aus unserer Sicht aktuell einen Zacken lebendiger.

Gewohnt haben wir in Harlem. Schönes Apartment in einem schönen Haus. Auf der Straße konnte man zu jeder Tages und Nachtzeit bekiffte Schwarze bewundern. Tochter: „ich habe mich noch nie so weiß gefühlt.“

Wir haben Leonardo Da Vinci, Rembrandt, Gossip-Girl, den ehemaligen Saftladen von Casey Neistat (11 Dollar für einen kleinen Saft!), ein paar Dinosaurier und Indianer besucht. Nebenbei waren wir noch für einen Stand-Up-Comedy-Abend im Apollo und für ein Jazzkonzert in die Juilliard-School. Ausgeruht im Central-Park, der U-Bahn oder während langen Busfahrten.

Überall über veganes Soul- & Comfort-Food gestolpert. Die Schwarzen sind übrigens ALLE laktoseintolerant (gibt inzwischen auch ein paar Rassismus-Klagen gegen die amerikanische Milchindustrie, die vorgibt, dass man ohne Milchprodukte quasi sterben muss).

rbSoulfood im Red Bamboo

jajajaNachos im Jajaja

2222 USD in Saft- bzw. „Schmusie“form

Sehr krass waren die Lebensmittelpreise in den Supermärkten, obwohl wir letztlich im Aldi-Pendant (Trader Joe’s in der W96 und W72) einkaufen waren. Eine Aubergine liegt so bei 4 Dollar (kosten in Deutschland 0,69 Euro). Meistens waren wir Essen: einmal satte 80 USD für zwei Burger und vier Getränke bezahlt. Kosten? Etwa 3.500 Euro für acht Tage. Da waren aber auch für 500 USD Einkäufe dabei.

IMG-20191003-WA0009
Skeptischer Hund Downtown (vermutlich wegen der Lebenshaltungskosten)

4 Kommentare zu „New York“

  1. Wenn man das liest, ist Tim Schäfers Leistung nochmal höher einzustufen! Wahnsinn.

    PS: habe eben Dir zu liebe einen veganen Hotdog beim schwedischen Möbelhaus probiert. Lecker!

    Windsurfer

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  2. Yo, Essen ist in NYC massiv teurer. Daher , mal so ohne Voruteil, sind die Amis auch alle so verfettet. Lunch bei McD oder BK ist günstiger als selber kochen.

    Essen gehen, also „normal“ , nicht Burger bei 5 Napkins oder deren Derivaten, ist ja echt hardcore. Steakhaus 2 personen , 250 $. Mittelklasse Italiener, 2 Personen 160 $. Wahnsinn.

    om Feeling her ist NVY für mich immer noch das geilste. Ich mag Berlin aber da fehlt mir diese Hektik, dieses 24/7 Gefühl. Und natürlich die Skyline. Dafür ist Berlin gnadenlos günstig….

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  3. Hallo, MrMat.

    Bukowski hat irgendwann mal geschrieben, das Städte für ihn ein gefühltes Alter haben. Paris fühlte sich für ihn uralt an. Halb tot. Wenn man dem Gedanken folgt: so frisch wirkt New York auf mich nicht mehr. Berlin wirkt jünger. Also auf mich.

    Viele Grüße
    Garnix

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