8 Kommentare zu „Vegetarisch oder vegan?“

  1. Hi garnix,

    bin durch das Video, das deinen Worten nach auch einen Arschloch zum Vegetarier bekehrt, nun über 2 Monate fleischlos unterwegs. Besten Dank dafür!
    War einfacher als gedacht (habe aber zugegeben in den letzten Jahren wenig Fleisch konsumiert) und bin bisher nur einmal kontrolliert rückfällig geworden — habe mich gefragt wie ein Burger nach längerer Abstinenz so schmeckt. Fazit: das Tier ist umsonst gestorben.
    Plan ist erstmal ein Jahr so weiter zu fahren. Wenn’s gut läuft, dann auch Quark, Käse und eihaltige Produkte zu meiden. Nur bei Fisch und Meeresfrüchten wird das problematisch… ese beides seher, serhe gerne. Wie lange bist du denn schon vegan unterwegs?

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  2. Hallo, argamak.

    Danke dir! 🙂

    Ich habe mich auf der Vegetarier-Stufe richtig lange ausgeruht. Dachte dass die Veganer-Stufe zu schwierig ist. War beispielsweise Pizza-Junkie. Mein Gewissen musste richtig lange nagen. Den verlinkten Videos bin ich schwer ausgewichen. Habe die Ernährung sukzessive umgestellt. Richtig vegan bin ich erst seit sechs Monaten oder so.

    Wegen Fisch: war früher regelmäßig Sushi essen und habe tausende Lachs-Nigiri vertilgt. Konnte ich ganz gut mit Avocado-Nigiris ersetzen. Mit ordentlich Wasabi merkt man den Unterschied nicht wirklich. Für den Fall, dass es bei dir auch mal Fischstäbchen tun. Im Aldi-Kühlregal gibt es vegane Fischstäbchen, die man knusprig anbraten kann und die 100%ig nach Fischstäbchen schmecken. Als Hardcore-Fischfan vermutlich nur ein schwacher Trost aber immerhin…

    Viele Grüße
    Garnix

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  3. Da kann man ja fast nen schlechtes Gewissen bekommen – wenn man sich das anschauen würde 😉
    Viel Spaß im Urlaub!

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  4. Mal sehen… Sushi ist grundsätzlich sehr geil, bin nur nicht der Typ, der öfters auswärts isst. Und Sushi selber rollen empfand ich bisher immer als sehr zeitaufwendig. Fischstäbchen sind nicht so mein Ding (ist in meinen Augen ein Abfallprodukt), aber vielleicht schmeckt das vegane Zeug… und mehr Schrott als in Fischstäbchen wird wohl nicht drin sein.
    Bin jetzt auf den Trichter gekommen Seidentofu einzufrieren. Wenn man es nach zwei Tagen auftaut hat es angeblich eine fischähnliche Konsistenz. Wenn man es länger einfriert ist es dann mehr so Hühnchen. Bin gespannt ob das hinhaut. Kommt zwar nicht an den heiß geliebten Räucherlachs dran, aber besser als nix.

    Danke auf jeden Fall für die Tipps und viel Spaß und Erholung im Urlaub! 🙂

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  5. Wo kommt eigentlich der Mythos her, dass Fischstäbchen Abfall sein sollen? Das ist im allgemeinen bestes Filet, direkt auf See produziert und in Blöcken gefroren. Aus diesen Blöcken wird dann das Fischstäbchen oder Filet Bordolaise geschnitzt 😉 Man kann kommerziellen Fischfang in dieser Form durchaus verteufeln – das Produkt ist aber supergut und wertig.
    Ganz allgemein ist an einem Fisch so gut wie kein Abfall dran, da der ganze Körper im grunde aus schierem Muskelfleisch besteht. Aus 30 Jahren Anglerleben kann ich mit Fug und Recht behaupten: was bei uns vom Fisch übrig bleibt ist auch nicht genießbar. Kennt ihr bei Forellen die superzarten Backen hinterm Auge unter den Kiemendeckeln?

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  6. Slowroller! Du machst mein ganzes Weltbild kaputt!
    Habe jetzt tatsächlich zu dem Wikipedia-Eintrag auch noch ne Fischstäbchen-Doku angeschaut und direkt Heißhunger auf Fischstäbchen bekommen.
    Werde mich beim Wocheneinkauf definitiv damit eindecken — so schlecht scheint das Fleisch darin nicht zu sein.

    Musste gerade gut überlegen woher ich die Fischstäbchen-Abfall-Geschichte her habe und kann es echt nicht sagen… kommt vielleicht aus der Zeit wo ich jeden Cent drei Mal umdrehen musste und die billigsten Fischstäbchen gekauft wurden. Die hatten so eine eigenartige Quark-Knochenmehl-Konsistenz.
    Das „Backenfleisch“ ist mir geläufig… hat es nur die Forelle? So rein vom Gefühl hat es nicht jeder Fisch. Jedenfalls komme ich manchmal leer aus, wenn ich hinter die Backen grabe. 🙂

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  7. Weltbilder kaputten? Immer wieder gerne 🙂
    Aber nochmal: Die Art der Fischerei finde ich nicht so dolle – auch wenn das mittlerweile alles zertifiziert abläuft und die Bestände schützen soll. Ich habe irgendwie als Küstenkind eine andere Idee der Fischerei.

    So rein theoretisch müsste ja jeder Fisch, der seinen Kiefer bewegen will auch einen Muskel dafür haben. Allerdings sind es meist Forellen, die blau gedünstet im Ganzen auf dem Teller landet. Beim Hecht habe ichs auch schon gesehen. Witzig sind die Norweger – die essen vom Dorsch am liebsten den Kopf. In entlegenen Ecken, wo die Fischbeschaffung keinerlei Problem darstellt habe ich schon erlebt, dass das Filet dann an die Katzen geht während die den Kopf knusprig backen. Ist auch superlecker, habe ich dann in meinen Speiseplan übernommen, allerdings verwerte ich den Rest dann auch komplett 🙂 (siehe Google-Bildersuche „Dorschkopf essen“)

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  8. Ja, so wirklich einwandfrei ist das nicht, da gebe ich dir recht.
    Fischköpfe backen… auf die Idee wäre ich nie gekommen. Fischsuppe aus Fischköpfen, das kenne ich. So aus drei bis vier Köpfe lässt sich eine anständige Brühe zaubern.
    Filets an Katzen… das ist schon dekandenter, als das tägliche Schmieren von Kaviar wie hierzulande Nutella aufs Brot. 😀 Käme mir auch nciht in den Sinn.

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