Vegane Ernährung für (Klein-)Kinder?

Die nachfolgende Info stammt von:

The Academy of Nutrition and Dietetics is the world’s largest organization of food and nutrition professionals founded in Cleveland, Ohio, in 1917, by a visionary group of women dedicated to helping the government conserve food and improve the public’s health and nutrition during World War I. Today, the Academy has over 100,000 credentialed practitioners — registered dietitian nutritionists, dietetic technicians, registered, and other dietetics professionals holding undergraduate and advanced degrees in nutrition and dietetics, and students — and is committed to improving the nation’s health and advancing the profession of dietetics through research, education and advocacy.

Und was sagte die weltweite größte Organisation in Sachen Ernährung?

The Academy of Nutrition and Dietetics and American Academy of Pediatrics agree: Well-planned vegetarian and vegan eating patterns are healthy for infants and toddlers.

Time and attention are necessary to help young children, vegetarian or not, get all the nutrients they need for normal growth and development.

For the first six months, all babies do best with breast milk. Use iron-fortified formula (soy for vegans) if breast-feeding is decreased or stopped. Cow’s milk, soy milk, rice milk and homemade formulas are not appropriate for babies during the first year because they have the wrong ratio of protein, fat and carbohydrate. They also are missing important nutrients for health, growth and development.

Solid foods can be introduced in the same way as for non-vegetarian infants. Replace meat with mashed or pureed tofu or beans and soy or dairy yogurt and cheese.

Since breast milk is such a rich source of nutrients, vegan mothers may want to breast-feed for more than one year. After 12 months, vegan infants may be weaned with soy milk fortified with calcium and vitamins B12 and D. If a vegan baby is weaned from breast milk before 12 months, they should receive vegan infant formula until they are 1 year old. Milk alternatives, such as soy, rice, almond, hemp, etc., are not recommended during the first year of life as a primary drink because they do not have the right amounts of nutrients.

Nutrients Needing Special Attention

When feeding vegetarian or vegan children, pay close attention to the following nutrients:

  • Vitamin B12: Vegetarians can get plenty of B12 from milk products and eggs. Vegans, both breast-feeding moms and children, need a good source of B12. Options include a supplement or fortified foods such as soy beverages, cereals and meat substitutes.
  • Vitamin D: The AAP recommends all breast-fed infants receive 400 IU per day of supplemental vitamin D starting shortly after birth. This should continue until your child consumes the same amount of vitamin D from fortified milk: at least one quart per day of cow’s or soy milk.
  • Calcium: Breast- and formula-fed babies, as well as toddlers who consume milk and dairy foods, usually get plenty of additional calcium from foods including yogurt and cheese. For vegan toddlers, calcium-fortified foods and beverages or supplements may be necessary. See a registered dietitian nutritionist for advice.
  • Iron: The iron content of breast milk is low, even if moms are eating well. Babies are born with enough iron for 4 to 6 months. After this age, vegetarian and vegan infants need an outside source. Options include iron-fortified cereals or supplements.
  • Protein: Babies need plenty of protein for rapid growth during the first year. Protein needs can be met with breast milk or formula until about 8 months. After that, add plant proteins from beans and cereals, and fortified soy milk after 12 months. Lacto-ovo toddlers can get protein from yogurt and eggs.
  • Fiber: Lots of fiber can fill up toddlers quickly. Provide frequent meals and snacks. Use some refined grains, such as fortified cereals, breads and pasta, and higher-fat plant foods including sunflower butter and avocados to help vegetarian children meet their energy and nutrient needs

Und wer lieber Videos schaut:

Video Contents:

1.How do we know the children are getting enough nutrition? 2:00
2. Too much sugar! 5:40
3. Supplements for kids and good sources of essential nutrients. 9:31
4. Omega 3 sources. 18:47
5. Proper growth rate for children. 20:54
6. Should babies/kids be exposed to eggs and dairy to prevent allergic reactions? 24:01
7. Should kids follow Greger’s Daily Dozen? 25:37

17:51 Iron
20:54 Rate of vertical growth of children & Ultimate Height of the human being
11:34 Vitamin B12 for children
15:42 Iodine
18:48 Long Chain Omega 3 (& avoid Omega 6 oil containing processed foods)
13:46 & 26:56 Magnesium & Migraine Headaches

4 Kommentare zu „Vegane Ernährung für (Klein-)Kinder?“

  1. Hallo Guru,

    wenn Du Dir „Nutrition needing special attention“ in Deiner Liste einmal anschaust, ist die „Lösung“ für vegane Ernährung dort „Supplements“ or „fortified products“, was nichts anderes heißt als stark industriell modifizierte/verarbeitete Produkte.

    Vegetarier (die zum Beispiel Eier und Kuhmilch zu sich nehmen) dagegen können Ihren gesamten Nährstoffbedarf mit natürlichen Lebensmitteln decken, Veganer absolut nicht.

    Wenn Du Dir einmal die Zutatenliste der „Beyond Meat“ Fleischersatz Produkte anschaust, findest Du dort neben Erbsen Protein mit mittelmäßiger Wertigkeit (65) eine große Menge enzündungs-auslösender Omega-6 Öle und als Beiprodukte auch einige Stoffe die im Verdacht stehen krebsauslösend zu sein:

    https://ancestral-nutrition.com/beyond-meat-is-beyond-unhealthy/

    Wenn Mc.Donalds ein solches „Produkt“ unter eigenem Label anbieten würde, gäbe es Demonstrationen und Boykotts. Aber so mit dem religionsgleichen „Veganlabel“ gibt es einen Hype.

    Ganz ohne Polemik ist Hr. Dr. Greger so alt wie wir beide, hat aber weniger Muskelmasse als eine 60-jährige untrainierte Frau. Er ist ein gutes Beispiel was vegane Ernährung durch Soja in hohen Dosen (weibliche Hormone ohne Ende), fehlenden hochwertigen natürlichen gesättigten und Omega 3 Fettsäuren (unser Gehirn besteht zum großen Teil daraus) und fehlendem Protein mit hoher Wertigkeit anrichten.

    Er verdient viel Geld mit dem Hype aber nach meiner persönlichen Meinung hört der Spaß auf, wenn die eigenen Kinder mit einer solch minderwertigen Ernährung geschädigt werden.

    Jeder muss selbst wissen was er tut und ich kann absolut nachvollziehen, wenn man Tierquälerei verabscheut (tue ich auch und wir geben als Familie gerne mehr Geld aus um entsprechend einzukaufen).

    Aber spätestens bei den eigenen Kindern sollte jeder einmal nachdenken, ob man Sie wirklich mit ungesunden / industriell verarbeiteten Produkten unter dem Deckmantel des Tierschutzes vollstopfen will oder andernfalls eine Mangelernährung riskiert.

    Take care!

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  2. Hey Maschinist,

    vorab: ich halte das Thema Ernährung für deutlich zu komplex, als das ein Laie -zB du oder ich- darüber abschließend urteilen könnte. Oder mit MaiLabs Worten:“NICHTS an Ernährung ist einfach.“ Somit müssen wir uns auf die Einschätzungen anderer, fachkundiger Menschen verlassen.
    Aus diesem Grund möchte ich auch gar nicht anfangen zu diskutieren, welche Ernährung die optimale ist oder dergleichen, sondern nur auf ausgewählte Punkte aus deinem Kommentar eingehen.
    Punkt 1: wie deckt ein Vegetarier oder Omnivore heutzutage ohne Supplemente seinen Vitamin-B12-Bedarf?
    Punkt 2: die „weiblichen Hormone“ in Soja sind meines Wissen sog. Phytoöstrogene. Diese haben eine ähnliche chemische Struktur wie Östrogene, allerdings keine östrogene Wirkung. In tierischen Produkten, allen voran in Milch (welche ja, wie man im alltäglichen Kosum gern vergisst, eigentlich nur dafür existiert, Kuhbabies in kurzer Zeit zum wachsen zu bringen) findet man hingegen teils große Mengen an tatsächlichen Östrogenen, welche auch im menschlichen Körper ihre Wirkung entfalten.
    Punkt 3: Greger empfiehlt, ua im Zusammenhang mit seinem „Daily dozen“, den täglichen Konsum von Leinsamen. Diese enthalten hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren.
    Punkt 4: was genau bedeutet „fehlende Proteine mit hoher Wertigkeit“? Welche Proteine bräuchte man denn noch zusätzlich, um sich bedarfsdeckend zu ernähren?
    Punkt 6: was sagt die Muskelmasse über den Gesundheitszustand dieses oder irgendeines anderen Menschen aus? Ist das nicht eher eine Frage der ästhetischen Vorlieben, sobald eine gesunde Menge an täglicher Bewegung gewährleistet ist?

    All diese Punkte stelle ich hiermit in den Raum und zur Diskussion. Sofern Unglaube daran besteht, dass die von mir getroffenen Aussagen richtig sind, lege ich natürlich gern Quellen vor.

    Beste Grüße

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  3. Hallo, Maschinist.

    @Nutrition needing special attention:
    Erstmal würde ich ganz grob festhalten, dass man bei jeder Ernährungsform Probleme bekommen kann, wenn man nicht weiß, was man tut. Was Veganer definitiv substituieren müssen ist B12. Frage: wenn man sein B12 über Fleisch aufnimmt, die Tiere aber vorher mit B12 substituiert wurden, ist Fleisch dann auch ein Substitut oder eine „natürliche“ B12-Quelle?

    @Beyond-Meat-Link: nur mal so als kleiner Einwurf zu diesem Artikel, der sich viel mit Soja beschäftigt – im Beyond Meat Burger Pattie ist überhaupt kein Soja.

    @Protein-Wertigkeit: Gegenbeispiel gefällig? Chia-Samen hat meines Wissens eine höhere Wertigkeit als Rindfleisch oder Eier.

    @Vegan-„Hype“: genervt?

    @Dr Greger: wo steht denn, dass er viel Soja isst? Omega 3 bekommst du pflanzlich mit Leinöl, Leinsamen, Hanföl, Hanfsamen, Walnussöl und Walnüssen ganz gut geregelt. Ansonsten ist seine Seite eine Non-Profit-Seite (https://nutritionfacts.org/faq/). Seine Buch- und Sprechereinnahmen werden komplett gespendet. Inzwischen bekommt er wohl ein Gehalt als „Chief Science Officer“ – da darfst du dich jetzt gerne draufstürzen, wenn du gerade nix zu tun hast.

    „How is this site funded?

    Everything on NutritionFacts.org is free. There is no members-only area where additional life-saving information is available—for a price. There are no advertisements of any kind allowed. We don’t accept corporate sponsorships. NutritionFacts.org is strictly non-commercial. There’s no line of Dr. Greger’s Brand Snakeoilwondersupplements. We are not selling anything. Dr. Greger simply produces these videos as a public service for those hungry for evidence-based nutrition.

    Then how do the bills get paid? The Jesse and Julie Rasch Foundation provided the critical start-up seed money and expertise to get us off the ground, but now NutritionFacts.org runs strictly on the Wikipedia model of accepting donations from users who appreciate the content. We reach so many millions of people that if even 1 in 1,000 make a small contribution we will be able to continue to thrive. If you feel like NutritionFacts.org has enriched your life, please consider supporting us by making a tax-deductible one-time or monthly donation.
    Do you accept corporate sponsorships?

    None whatsoever.
    Does Dr. Greger make any money off of this site?

    None whatsoever. NutritionFacts.org is a labor of love. All donations go straight to the 501c3 nonprofit that keeps the site running, from which Dr. Greger draws no salary or compensation. In fact all the proceeds Dr. Greger gets from the sales of his own books, DVDs, and speaking engagements similarly go to support the 501c3 nonprofit that runs NutritionFacts.org. How does he pay his bills? He’s got a day job! Dr. Greger proudly serves as the public health director for the Humane Society of the United States.

    10/12/16 UPDATE: Dr. Greger’s public health director position was eliminated, and so while the above answer was accurate for the first 5 years of the existence of the site, Dr. Greger now draws a salary from NutritionFacts.org as Chief Science Officer. All the proceeds he receives from the sales of his books, DVDs, and speaking engagements continue to be donated to charity.“

    @Muskelmasse: Gegenbeispiele wären Mike Tyson, Gorillas im Urwald und zahlreiche vegane Bodybuilder und Triathleten, die man nach Bedarf selber googeln kann.

    @Tierquälerei verabscheuen / wir geben mehr Geld aus um entsprechend einzukaufen: das ist reine Augenwäscherei. Tiere haben ein Bewusstsein und ein Schmerzempfinden. Wenn du ein Tier isst, muss es üblicherweise vorher getötet werden. Unter Menschen wäre das juristisch Totschlag. Zum Mord aus niederen Beweggründen würde es in dieser Analogie, wenn man anerkennt, dass tierische Produkte für dein Leben eben NICHT notwendig sind. Tipp: vielleicht mal mit den Kindern vor eine Tiervergasung stellen und zuhören wie friedlich und angstfrei das abläuft. Hörst du auf 300 Meter. (http://www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachtprozess/betaeubungsarten/vergasen.php)

    @Kinder mit ungesunden Produkten unter Tierschutzdeckmantel vollstopfen: wer macht das und empfiehlt das denn? Informiere dich vielleicht auch mal, wie das Arteriensystem von zehnjährigen Kindern aussieht, denen man Fleisch gibt.

    Vielleicht zur Beruhigung in die Runde: die fünf Kinder, die um uns rumrennen, haben alle hevorragende Blutwerte und werden zu nix gezwungen bzw. kamen selbst auf die Idee, sich vegan zu ernähren. Und angehende Schach-, Turn-, Aikido- und Fußballweltmeister sind auch dabei.

    @Maschinist: verstehe deine Ab- und Gegenwehr. Schwieriges Thema.

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Hallo, LGN.

    Zwei Doofe, ein Gedanke. Unsere Kommentare haben sich zeitlich überschnitten. Du warst im Hintergrund etwas schneller. 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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