12 Kommentare zu „JUHU!“

  1. Erzähl mal wie die Beyond Meat Patties sind. Ich hab letztes Jahr in Kanada einen Beyond Meat Burger gegessen, der war erstaunlich ok, wenn auch nicht so sensationiell wie das in der Presse gerade abgefeiert wird. Ob man das mit den TK Patties zuhause in der Pfanne auch akzeptabel hinbekommt, ist die Frage. Allerdings ist der Preis für die Patties derzeit noch ganz schön ambitioniert, dafür gibts auch schon Rindfleisch in Bioqualität.

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  2. Hallo, Andrea.

    Ich gehe stark davon aus, dass es relativ wenig suizidale Viecher gibt, die mit ihrer Tötung einverstanden sind. Von daher töten „wir“ 6,9 Mio Tiere weltweit pro Stunde gegen ihren Willen. So ganz pauschal sage ich mal, ob du die schredderst, vergast, aufschlitzt oder erschiesst, so richtig gut ist das nicht. Zumal Fleisch von der WHO als toxisch klassifiziert wurde.

    Habe gestern auf dem Nachhauseweg einen Podcast gehört (http://awfnr.de/), in dem Paul Ripke, ein vormals erklärter Veganfeind, darüber berichtet, was drei Monate vegane Ernährung bei ihm verändert haben. Er hat vorher und nachher Blutbilder machen lassen. Sein Arzt ist fassungslos über die positive Veränderung. Und 20 Kilo (ohne Sport) sind auch noch weg.

    Viele Grüße
    Garnix

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  3. Hallo Garnix,

    jetzt muss ich mich doch mal wieder melden. So sehr ich respektiere, wie du als missionierender, leidenschaftlicher Veganer inzwischen unterwegs bist, wie hältst du es mit anderen Bereichen, in denen wir besser werden müssen? Das soll kein Vorwurf, viel mehr ein interessiertes, kritisches Nachfragen sein:
    1) Weg zur Arbeit: Auto, zu Fuß oder Öffentliche? Wenn dir so an Tieren liegt, liegt dir auch so viel an der Erde?
    2) Genau so wie die Tiere haben die Menschen in anderen Ländern ein Recht zu leben, was bedeutet, dass auch dein Investment-Portfolio clean sein müsste:
    – Wasser Aktien?
    – Rüstungskonzerne?
    – Nahrungsmittelkonzerne (Monsanto/Bayer/…), wobei du wsh keine Bayer Aktien haben wirst, bei der jüngsten Performance^^

    Und wahrscheinlich noch viel mehr Bereiche, die ich so gar nicht aufm Schirm habe… also: Ist dein Investmentportfolio moralisch aufgstellt, wie deine Einstellung zu fleisch?
    Just asking… 😉

    Und zuletzt noch ein ausgelatschter Spruch, der sicher irgendwo nen wahren Kern hat:
    „Woran erkennst du einen Vegetarier/Veganer/Apple-User?
    -> Er sagt es dir… ;-)“

    In dem Sinne: No Offense und nen schönen Abend,
    Michael

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  4. Hallo, Michael.

    Weg zur Arbeit: Jobticket, 80 % S-Bahn, 20 % Auto. Diese Woche zu 100 % S-Bahn, weil meine Tochter keine Zeit für mich hat.

    Aktien: mein Portfolio besteht aktuell aus CTSO only – die aber partiell auch Tiere einsetzen. Gab eine Trauma-Studie, bei denen man Ratten den Schädel zertrümmert hat. Nicht so schön – auch wenn die Ergebnisse umwerfend waren (https://garnixoderguru.com/2018/09/16/ctso-arme-ratten-und-noch-ein-anwendungsgebiet/)

    Woran erkennt man einen Veganer: das stimmt. Die moralische/ethische Dimension ist aus meiner Sicht riesig. Schwierig, da die Klappe zu halten. Glaube, dass es für Fleischesser nervig ist, weil 99 % „in ihrem Herzen“ wissen, dass es keinen humanen Tod gibt, wenn die Viecher lieber leben würden. Siehe sowas hier: https://www.kinderworld.org/videos/egg-industry/baby-chicks-ground-up-alive/

    Viele Grüße
    Garnix

    ps_
    Bin weit davon entfernt, moralisch einwandfrei zu leben. Aber so ein paar Basics – ohne aus meiner Sicht Abstriche in der Lebensqualität (im Gegenteil) – kann man schon berücksichtigen. So von wegen WIN-WIN-WIN (Ethik, Umwelt, Gesundheit).

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  5. Hallo Garnix,

    ich will da gar keine große Debatte starten… das tun ja andere schon mit viel Energie und Elan.
    Töten um zu überleben ist Teil der Natur. Aber bewußte oder gedankenlose Grausamkeit finde ich einfach scheiße und unethisch. Massentierhaltung gehört auch dazu.

    Eine bewußte und intelligente Ernährung kann viel in Richtung gute Gesundheit und Normalgewicht bewirken, ob mit oder ohne Fleisch. Besonders wenn man gerade damit begonnen hat. Insofern Daumen hoch, wenn jemand seine Ernährung signifikant verbessert! Da freue ich mich mit. Besonders wenn er auch auf sein Eiweiß achtet. Linsensuppe hilft dabei mit 😉

    Dass Fleisch toxisch wäre, ist mir neu, außer man verarbeitet es zu Wurst (vermeide ich!) und zu anderen Fertiggerichten, indem man alles Mögliche da hineinstofft, was nix darin zu suchen hat (Konservierungsstoffe, ungesunde Fette und fabrikgemachten Glukose-Fruktose-Sirup (ja wirklich) und weiß der Geier was noch. 😦

    Für die Umweltbilanz ist Fleisch – so wie das derzeit gemacht wird – natürlich übel. Zustimmung hier.

    Also, Peace – und ein Hoch auf die Linsensuppe!

    Nix für ungut,
    Andrea

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  6. Hallo, andreapur.

    „Töten um zu überleben ist Teil der Natur.“

    Wenn ich allein auf hoher See bin und nur überleben kann, wenn ich mir einen Fisch angele und den esse, gebe ich dir recht. Bin ich aber ganz selten. Dafür bin war ich die letzten drei Abende in meinem veganen Lieblingsrestaurant – immer mit Gästen. Und ich schwöre: das ist (schweine-)lecker da! Oder anders: wenn man mir allein auf hoher See, eine leckere Gemüsesuppe oder ein Hummus-Falafel-Pitadingsda anbietet, lasse ich den Fisch in Ruhe.

    „Dass Fleisch toxisch wäre, ist mir neu, “

    Vor vier Jahren fand sich diese Meldung in der Tagesschau: https://www.welt.de/wirtschaft/article148752926/Fleisch-ist-krebserregend-den-Deutschen-ist-es-egal.html – stammt von der WHO, der Weltgesundheitsorganisation. Drei Tage später vermeldete die Tagesschau dann: ein bisschen Toxizidät ist schon okay und unbedenklich. Erinnert an die Werbung aus den 1950ern:

    Zucker ist gesund: https://www.youtube.com/watch?v=4iaorM7Gnv8
    Ärzte rauchen Camel: https://www.youtube.com/watch?v=Jllu7AKywLk&t=0s

    Viele Grüße
    Garnix

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  7. Moin Garnix,

    dem ersten Teil stimme ich durchaus zu. Auch wenn ich Hummus, Falafel & Co. nicht gut vertrage und durch andere geeignete mir bekömmliche Pflanzen ersetzen würde.

    Zur Frage Fleisch ist (nicht) toxisch: Das ist genau was ich oben geschrieben hatte: verarbeitetes Fleisch (Wurst & andere Fertiggerichte) sind natürlich bedenklich, keine Frage.
    ABER: Das gilt nicht für unverarbeitetes Bio-Fleisch.
    Den Unterschied sehen viele leider nicht – Du hier leider auch nicht.

    Für Veganer ist natürlich beides inakzeptabel, da kann man evtl. nicht erwarten (verlangen sollte man es schon können), dass die genauer hinschauen. Nix für ungut 😉

    Zucker ist natürlich ungesund, Zigs auch – ich glaube, da sind sich halbwegs alle einig, die sich ernsthaft und nüchtern mit dem Thema befassen. *g
    Wer danach süchtig ist…. nun, siehe Heroin und CrystalMeth & Co. Der hat dann eine andere Baustelle.

    Viele Grüße
    Andrea

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  8. Moin, Andrea.

    Ich zitiere mal aus dem Link, den ich dir geschickt habe:

    @Verarbeitetes Fleisch: „Dabei war die Erklärung der Gesundheitswissenschaftler durchaus brisant. Verarbeitetes Fleisch, so die Organisation unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO), könne beim Menschen Krebs auslösen. Es werde deshalb in Kategorie 1 der krebserregenden Stoffe einsortiert. Salami, Pasteten und Frankfurter Würstchen stehen damit auf einer Stufe mit karzinogenen Stoffen wie Tabakrauch, Asbest, Plutonium oder Röntgenstrahlen. “

    @Rotes/unverarbeitetes Fleisch: „Rotes Fleisch wiesen die Experten als ‚möglicherweise krebserregend‘ der Kategorie 2a zu. Rindersteaks oder Schweineschnitzel stecken nun gemeinsam mit Lammkotelett und Ziegenbraten in einer Schublade mit Unkrautvernichtungsmitteln, Kaminrauch oder Formaldehyd.“

    Das sagt zumindest die WHO bzw. die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC). Für mich klingt die Kategorie „Unkrautvernichtungsmittel“ jetzt nicht so richtig lecker.

    Vieel Grüße
    Garnix

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  9. Hi Garnix,

    diese Aussagen bzgl. rotem Fleisch sind m.W. umstritten, insofern betrachte ich das mit Skepsis, und keineswegs vergleichbar mit Aussagen über Zucker und Tabak. Und Pflanzen sind ja leider auch teilweise stark belastet…. Unkrautvernichtungsmittel, Pflanzenschutzmittel etc.

    Und wie gesagt, eigentlich wollte ich hier keine große Debatte beginnen … der Ertrag lohnt doch den Aufwand nicht. 😉

    Viele Grüße
    Andrea

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