„Challenge“

Es gibt ja immer alles. Gefühlsdusel und harte Hunde, Spaghettieis und Magnum, Gänsebraten und Nudeln mit Tomatensoße.

Ich bin bislang aber noch keinem Menschen begegnet, der nachfolgenden Film komplett angesehen und hinterher noch Fleisch/Fisch gegessen hat. Und das kommt von jemandem, der sich im Alter von fünf Jahren an kalten Winterabenden die Hände ganz gerne in den Eingeweiden frisch erlegter Wildschweine gewärmt hat und selbst locker 300 Kreaturen abgemurkst hat.

Alle, die ich überredet haben, sich den Film anzuschauen, haben ihn nach spätestens 30 Minuten abgebrochen.

Falls es bei DIR gerade irgendwie reinpasst, freue ich mich auf einen Kommentar.

http://www.earthlings.de/

13 Kommentare zu „„Challenge““

  1. Damit hast Du bei mir den Stein ins Rollen gebracht, nur eben bei den Fischen die ich selbst fange nicht.

    Danke nochmal, nicht für den Film, der war kein Spaß, aber für den damit verbundenen Denkanstoß.

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  2. Unabhängig von dem ganzen Mist, der Tieren so angetan wird und werden könnte: Seid ihr bei anderen Dingen, die so offen und deutlich manipulativ gestaltet werden (durch ihre drastische Einseitigkeit), genauso schnell bei der Sache?
    Die Frage ist ernst gemeint und eher nicht provokativ.

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  3. Hi, slowroller.

    Schnell wäre gut. Pro Stunde werden ca. 6,85 Mio Tiere geschlachtet (rund 60 Mrd pro Jahr). Und, ja, das ganze hat für mich unter anderem eine riesige moralische Dimension. So ein bisschen mehr Bewusstsein und Empathie kann die Welt enorm verändern.

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Deine Story ist schlicht nicht deutlich: Soll das Töten von Tieren oder das unnötige Quälen von Tieren bei Aufzucht und Schlachtung dein Anliegen sein? Beides zu vermischen ist weder der Aufklärung, noch der Diskussion noch dem Anliegen ansuch förderlich.

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  5. Ein Aktivistenfilm. Er hat eine eindeutige Botschaft und verzichtet auf jegliche Abwägung. Die Stimme aus dem Off spart nicht mit Thesen, Behauptungen und Wertungen, dafür aber mit Argumenten und Quellenangaben.

    Ich bin jetzt bei Minute 65. Das waren bisher keine schönen Bilder, aber ich habe nicht den Eindruck, dass meine Essgewohnheiten sich ändern werden.

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  6. Jetzt läuft der Abspann. Die Bilder waren drastisch, die Erzählung alarmistisch. Viele Behauptungen sind falsch, die meisten aber kaum nachprüfbar – und der Film wäre in der Bringschuld. Es gibt bessere, seriösere und wirkungsvollere Wege, Probleme mit der Tierhaltung anzupacken als diesen Film.

    Morgen gibt’s Linsen mit Spätzle auf die traditionelle Art.

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  7. Guru , ich habe mir den Film auch mal angeschaut . Heute gab es FISCHSTÄBCHEN ,
    mit roter Beete und Kartoffeln , war SUPER . Die Fischreste müssen ja auch irgendwo
    hin , und außerdem ist ja Freitag !!! Naja , ist ja mal ein Versuch wert , alle zu besseren
    Menschen machen zu wollen , auch wenn sich bei mir , bei diesem Supermanngehabe ,
    dann doch , auch manchmal die Fußnägel aufrollen . Sorry Guru , für die letzte
    Maschinistenansprache , hast Du bei MIR , leider auch nur MINUSPUNKTE gesammelt .
    Aber wenn deine Seele , natürlich sooooo in Eile ist , solls mir auch recht sein .
    Dir weiterhin viel Erfolg . Zumindest scheint sich ja 1,5k/mon. Lebensnotwendigkeit
    schon mal in die richtige Richtung zu bewegen ( Ich denke zwar , etwas knapp für 2
    aber evt. wenn Einschränkungen möglich , dann eine Möglichkeit ) .
    Und scheinbar wenigstens mal bei Mutti , klare Grenzen gesetzt , IMMERHIN !!!
    So Guru , Soooooo long . Du als Supermann , wirst das schon machen .
    LG Det

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  8. Hi, Slowroller.

    Wieso darf ich das nicht vermischen, wenn ich beides für moralisch falsch und verwerflich halte?

    Viele Grüße
    Garnix

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  9. Hallo, Andreas.

    Danke fürs Anschauen. Für mich funktionieren die Bilder des (Aktivisten-)Films tatsächlich auch ohne Ton. Sogar so gut, dass ich keine Lust auf irgendeine Dialektik habe.

    Viele Grüße
    Garnix

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  10. Hallo, Det.

    Dass sich Fußnägel in meinem Umfeld aufrollen, kenne ich schon.
    Dann sag ich mal: danke für die bisherige Anteilnahme und noch
    viel Spaß bei und mit dem Maschinisten.

    Alles Gute und viele Grüße
    Garnix

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  11. NEEE Guru , ich hab meinen “ Stellplatz “ ja schon seit vielen Jahren , beim
    “ Privatier “ gefunden . ÜBERWIEGEND , OHNE SEELE IN EILE .

    LG Det

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  12. Ich denke einfach, dass die beiden Ideen/Idiale in ganz unterschiedliche Richtungen gehen. Vegan leben aus ethischen Gründen macht im Ergebnis keinerlei Unterschiede bei Haltung oder Schlachtung. Man möchte schlicht nicht, dass ein Tier stirbt (bzw. überhaupt erst lebt) für den menschlichen Bedarf. Was soll denn rauskommen wenn der missionierende Veganer mit Tierhaltevideos kommt? Im besten Fall lasst man sich auf Bio, bäuerliche Haltung oder gar Wild ein und entkräftet damit alle Vorwürfe aus dem Video. Und was passiert dann: „Es sterben aber trotzdem noch xy Tiere pro Minute“. Diskussion tot, gegenüber fühlt sich veräppelt… In die andere Richtung genauso: Bei der ethischen Grundfrage Vieh or not Vieh spielen die Haltungsbedingungen garkeine Rolle.

    Ich wundere mich immernoch über das Märchen mit den Fischabfällen in den Fischstäbchen 😉 Zum einen gibt es quasi keinen Abfall beim Fisch ausser den paar Innereienund zum anderen sind da frisch eingefrorene Blockfilets drin. Allererste Sahne, wirklich. (nue das zeug rundrum nich)

    Schönes Wochenende euch allen und habt euch lieb 😉

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