CTSO: Patient mit akuter Blutungskomplikation

Schweinfurt kann man sich auch mal anschauen. Case of the week 2019 / 04: 68jähriger Patient, der unter anderem an einem thrombotischen Verschluss leidet, bekommt Rivaroxaban, einen Arzneistoff zur Hemmung der Blutgerinnung. In der Folge kommt es zu einer „massiven Einblutung in die Leiste“.

Dass Rivaroxaban bei Patienten mit Lebererkrankungen wegen eines relevanten Blutungsrisikos eigentlich kontraindiziert ist und der Patient unter einer Leberzirrhose CHILD Stadium B litt bzw. leidet, lassen wir mal so im Raum stehen und springen gleich in die Schlussfolgerung des Leopoldina Krankenhauses in Schweinfurt:

„Bei diesem Patienten mit akuter Blutungskomplikation unter oraler Antikoagulation mit
Rivaroxaban resultierte die Hämoadsorptionstherapie mit CytoSorb in einer deutlichen
Reduktion der Plasmakonzentrationen von Rivaroxaban und damit vermutlich zu
einer erfolgreichen Antagonisierung des Wirkstoffs nebst Beherrschung der akuten
Blutungskomplikation… Laut Ärzteteam wird CytoSorb fortan stets bei derartigen Fällen mit massiven Blutungen aufgrund bekannter, nachweislich durch CytoSorb eliminerter Substanzen wie Rivaroxaban oder Ticagrelor, in Erwägung gezogen werden“

Finde ich gut.

🙂

 

 

 

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