CTSO und Frühgeburten

Etwa 5 – 10 % aller Geburten sind sogenannte Frühgeburten, die definiert sind als Entbindungen vor der 37. Schwangerschaftswoche. Wenn man folgendem „Abstract“ glaubt, haben alle Frühgeburten folgende Gemeinsamkeit:

„The final common pathway appears to be activation of the inflammatory cascade. Bacterial colonization and/or inflammation of the choriodecidual interface induces production of pro-inflammatory cytokines that, in turn, lead to neutrophil activation and the synthesis and release of uterotonins such as prostaglandins (which cause uterine contractions) and metalloproteinases (that weaken fetal membranes and remodel cervical collagen).“

Stellt sich die Frage, ob, wann und inwieweit der Adsorber helfen könnte, die Situation zu stabilisieren und Frühgeburten zu verzögern oder zu verhindern.

Hinweis: das ist nur eine Spekulation, die von einem Kollegen aus einem amerikanischen CTSO-Board aufgebracht wurde, der acht Jahre beruflich mit diesem Thema beschäftigt war. Es gibt hier keine konkreten Fallbeispiele oder Studien.

Abstract:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16170281

Passend dazu noch eine Studie, die sich mit der Vorhersagbarkeit von Frühgeburten basierend auf Zytokin-Konzentrationen beschäftigt:

https://www.hindawi.com/journals/jir/2018/8073476/

An dieser Stelle: mein Mitleid gilt allen Ärzten, die sich mit Google-Diagnostikern wie mir rumschlagen müssen. 🙂

 

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