6,85 Mio pro Stunde

Jährliche Schlachtzahlen aus Deutschland:

  • 3,6 Mio Rinder
  • 60 Mio Schweine
  • 600 Mio Hühner

Weltweit werden jedes Jahr rund 60 Milliarden Tiere geschlachtet oder 6,85 Mio Tiere pro Stunde. Den Beitrag dazu mit einem „Schlachtexperiment“ in einer deutschen Fußgängerzone gibt es hier:

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWEwZjA3N2NhLWYyYWUtNDcyYS04MTAyLTQ3NDg3NDk0NmE4NA/

Und keine Sorge, ich komme auch nicht in den Himmel. Ich hatte es schon mal erwähnt, vor 20+ Jahren habe ich unter anderem Kollegen dieser Art

zusammen mit meinem Vater auf mehreren Reisen in Britisch Kolumbien heimtückisch aufgelauert.

Heute wird mir schlecht, wenn ich vor einer Weihnachtsgans sitzen soll.

Verrückte Welt. Und, ja, mein Vater findet mich auch scheiße.

3 Kommentare zu „6,85 Mio pro Stunde“

  1. Ganz deiner Meinung. Als gebürtiges halb-Dorfei, passionierter (Pfannen-)Angler und Fleischesser ist meine feste Einstellung diese hier: Wer ein Tier nicht selbst schlachten und verarbeiten würde (unabhängig von den dafür nötigen Kenntnissen), sollte auf den Genuß dieser tunlichst verzichten. Am Ende würden alle profitieren, auch wir, die wir gerne aber sehr bewußt Fleisch essen.

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  2. Hi, slowroller.

    Meine Ex-Frau hat immer gesagt: wer im Elefantenhaus sitzt, soll nicht mit Rüsseln werfen. Meint: ich tauge nicht zur moralischen Oberinstanz. Besser kann ich das „aber“ leider nicht aufbauen.

    Aber: wenn mir jemand erzählt, dass er nur glückliche und artgerecht gehaltene Viecher abmurkst, stelle ich mir manchmal ein Strafgerichtsverfahren wegen Mordes am Starnberger See vor.

    Verteidiger: „Hohes Gericht, mein Mandant ist frei zu sprechen, da das Opfer in erster Seereihe des Starnberger Sees ein wunderbares Leben geführt hat.“

    Viele Grüße
    Garnix

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  3. Moin Garnix!

    Ich persönlich bin der Meinung, dass es schon immer darauf ankommt wie man Dinge tut. Und ja – für mich persönlich ist das Töten von Tieren zu eigenem Nutzen grundsätzlich eine ganz normale Sache. Mir ist aber – und das ist der Unterschied zu vielen urban aufgewachsenen Menschen – sehr klar und bewußt, dass ich da ein Tierleben beende. Das bedingt dann, und das mag sich vielleicht hochtrabend anhören, einen bewußteren Konsum. Wer das nicht kann oder wem da schon beim Gedanken schummerig wird, der sollte eher den Weg über den Vegetarismus gehen als über das fertig panierte, abgepackte Putenschnitzel.

    Lebst du vergetarisch oder vegan?

    VG

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