Die Garnix-Erziehungsstrategie für 13jährige

Als Vater einer 13jährigen Tochter ist es wichtig, seinen Platz und seine Aufgaben zu kennen. Der Platz ist weit im Hintergrund und die Aufgaben sind…

  • der Tochter aufrichtige Komplimente dafür zu machen, wie klug und schön sie ist
  • möglichst viel Verständnis für spontan abgesagte Treffen zu haben („du, ich bin gerade eingeladen worden – bist du sauer, wenn wir uns heute nicht sehen?“)
  • unaufgefordert die Zeichen der Zeit zu erkennen und ungefragt Treffen mit Freunden im Lieblingscafe zu finanzieren
  • einen anständigen LTE-Mobilfunkvertrag, ein gutes Handy und Notebook bereitzustellen
  • auf Anfrage funktionierende Techtel-Mechtel-Strategien auf Lager zu haben
  • einen zeitlich unbeschränkten Fahrdienst anzubieten
  • so wenig wie möglich zu nerven und
  • nichts zu erwarten und loszulassen

Fertig.

Dialog letztes Wochenende:

Garnix: „Alles gut zwischen uns?“

Tochter: „Ja.“

Garnix: „Sollen wir etwas anders machen?“

Tochter: „Nö.“

Garnix: „Glücklich?“

Tochter: „Jo.“

Garnix: „Bin gerade auf Komplimente aus. Hast du irgendeins für mich?“

Tochter: „Nee.“

Ansonsten kann ich so halbwegs noch das Fünfdimensionalefamilienmodell empfehlen, das für uns zwar nur noch so leidlich passt – dafür aber den richtigen „Grundton“ setzt.

Kinder, Kinder geht das alles schnell.

 

2 Kommentare zu „Die Garnix-Erziehungsstrategie für 13jährige“

  1. Hey GoG,

    wie siehst du eigentlich der nächsten größeren Korrektur entgegen?
    Sofern du dich dazu schon irgendwo ausführlich geäußert hast und ich meine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht habe, bitte ich um Nachsicht und einen Link :~)

    Beste Grüße von einem deiner jüngeren Leser.
    Und bei der Gelegenheit danke für den „Levermann-Lesebefehl“ vor einigen Wochen. Das Buch hat einige Lücken geschlossen und an den richtigen Stellen neue aufgemacht, wenn du verstehst…

    Frohes Schaffen wünscht
    LGN

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  2. Hi, LGN.

    Ich sehe einer größeren Korrektur halbwegs entspannt entgegen. Wenn ich mich richtig erinnere, müsstest du im Levermann-Buch gelesen haben, dass der Rebound nach einer großen Korrektur mit ordentlichen Aktien deutlich schneller erfolgt als mit einem breiten Index. Müsste so Faktor 4 sein. Wenn sich meine Umsatz- und Margenerwartungen bei CTSO bestätigen, kann ich mir für mich nicht vorstellen, nicht investiert zu sein. Egal, was der Markt demnächst so veranstaltet – weiß ja keiner vorher. Das Chancen-Risiko-Verhältnis passt für mich. Nebenbei: die Filter werden konjunkturunabhängig gebraucht. Dass CTSO trotzdem verprügelt werden kann und eine für viele mörderische Volatilität hat, ist mir aber auch klar.

    Wenn jemand breiter aufgestellt sein will: Berkshire Hathaway wird im Falle einer Krise genau wie alles andere in die Knie gehen. Dank nachwievor riesigem Cash-Munitionslager werden die aber zu Schnäppchenpreisen mächtig zuschlagen können und meiner Meinung nach einen sehr ordentlichen Rebound antreten.

    Fazit: ich bin stark investiert und richte mich im Zweifel aber auf eine zwei bis dreijährige Durststrecke ein.

    Viele Grüße
    Garnix

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