Katja Kipping

Katja Kipping kämpft, wie sie sagt, seit 20 Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen für alle und hat 2004 das „Netzwerk Grundeinkommen“ gegründet. Einen visuellen Eindruck gibt es ab der 26. Minute hier:

https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann/neo-magazin-royale-mit-jan-boehmermann-vom-15-november-2018-100.html

Auf der beruflichen Habenseite – außerhalb ihrer politischen Aktivitäten – steht ein freiwilliges soziales Jahr in Russland und eine Magisterarbeit über „Interdependenzen zwischen Politik und Literatur, exemplarisch dargestellt an Werken von Černyševskij, Čechov und Blok“.

Fertig. Der Rest ist grob zusammengefasst Umverteilungspolitik. Sie selbst ist das beste Beispiel für die Durchlässigkeit unserer Gesellschaft, ohne das selber auch nur im Ansatz mitzubekommen.

Wie großartig ist das denn, außerhalb der Politik offensichtlich nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen zu sein und demnach – von Verbrauchssteuern abgesehen – nie etwas in die „Gemeinschaftskasse“ einbezahlt zu haben und eine veritable politische Karriere aufzubauen, die sich primär darum dreht, ein leistungsfreies Grundeinkommen zu organisieren?

Absolut großartig, finde ich. Ich gehe gleich unter die Dusche, singe die Nationalhymne und überlege mir, ob ich das „Netzwerk Muffins für alle“ gründe.

14 Kommentare zu „Katja Kipping“

  1. Hallo, noch1glaswein.

    Super! Im Gegensatz zu der engherzigen Kipping, die nur für ihre Landsleute leistungsloses Geld will, würde ich vorschlagen, dass unser „Netzwerk Muffins für alle“ so lange am Ball bleibt, bis die aktuell 7,66 Mrd Menschen weltweit (Quelle: https://countrymeters.info/de/World) alle jeden Tag einen Muffin bekommen. Ich habe neulich erst 300 Muffins beim örtlichen Bäcker für ein Jubiläum in der Firma geordert und bekomme ganz gute Konditionen. Und lecker sind die auch. Fluffig mit großen Schokostückchen.

    Viele Grüße
    Garnix

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  2. Wir sollten die mit einem BMI von über 25 ausschließen .. weil nämlich .. sonst wird die Erde zu schwer und wir driften gen Sonne oder so

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  3. Hi, Matthias.

    Guter Punkt! Was hältst du von: „Netzwerk Linsensuppe, Muffins oder Salat für alle“? Ich muss dazu sagen, dass die Linsensuppe ein Traum ist. Bisschen Essig und ein Brötchen dazu. Gibt nix besseres im Winter, wenn man mich fragt. Außerdem habe ich ein sehr sehr gutes Feldsalat- oder Kopfsalatdressing im Programm (sagt meine sehr kritische und sonst Salat ablehnende Tochter).

    Bist du dabei? Weltseelenreparatur durch Linsensuppe.

    Viele Grüße
    Garnix

    ps_
    Theoretisch müsste man auch den Adsorber von CTSO mit ins Netzwerk aufnehmen. Und jetzt ganz im Ernst: kannst du mir bei Gelegenheit mal ein Angebot für die Erstellung einer Webseite machen, auf der man sich registrieren und dann eine Liste pflegen kann, in der CTSO-Krankenhäuser stehen – am besten noch mit dem Zusatz auf welchen Stationen der Filter zum Einsatz kommt? Um weiterhin anonym zu bleiben, würden wir die Seite unter dem Namen meiner Freundin registrieren. Freundin ist Rechtsanwältin, falls es juristische Probleme gibt, weiß sie sich zu helfen. Bezahlen würde ich den Bums. Falls du die Idee doof findest oder keine Zeit/Lust hast, fühle dich bitte nicht genötigt oder bedrängt.

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  4. Hi, Toni.

    Wäre gut, wenn man die Liste auch findet. Matthias ist ein großer SEO-Experte. Aber danke für deinen Tipp!

    Viele Grüße
    Garnix

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  5. Wichtig ist nur das alle denken das ich so ein großer Experte bin 😀

    Ich mag Linsensuppe und ich stehe auf Feldsalat .. Netzwerk ist gebongt.

    Weißt was .. du registrierst die Domain und ich baue dir die ganze Geschichte .. einfach so .. weil ich Spass dran habe .. du kannst mir ja eine Mail schicken .. meine Adresse müsstest du auf seorch.de unter About finden und wir klären mal was du dir vorstellst?

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  6. Hi, Matthias.

    Tausend Dank für das Angebot! Projektname „CTSO für alle“. Ich mache dafür einen eigenen Blogbeitrag mit Dauerverlinkung auf und beschreibe und diskutiere mit den Leuten hier die Idee.

    Status Quo: meines Wissen dürfen weder die Uniklinik Jena mit ihrem Literaturverzeichnis noch Cytosorb selbst die gelisteten Kliniken veröffentlichen. Ich glaube nicht, dass die Kliniken etwas dagegen hätten, weil eine Listung ja eher auf eine gewisse Proaktivität hindeutet und einen von Wettbewerbern abhebt. Allein: es fehlt an einem passenden Disclaimer im Vertragsverhältnis zwischen Uniklinik Jena / Cytosorb und der jeweiligen Klinik.

    Tina/Garnix klären diesen Sachverhalt noch mal ab. Wenn dem so sein sollte und der Wunsch/Wille seitens Cytosorb hier fehlt, auf die Partnerkliniken zuzugehen und einen geeigneten Disclaimer unterschreiben zu lassen. könnten wir uns vorstellen, dass eine solche Seite/Datenbank einen gewissen Mehrwert bietet. Ich selbst würde jedenfalls in keine Klinik ohne Filter mehr gehen.

    Um hier nicht sofort eine Unterlassung/Abmahnung einzufangen, würden wir eine neu eingetragene Klinik auf der Webseite zunächst noch nicht veröffentlichen, sondern zunächst einmal diese Klinik anschreiben – so in der Art: „sollten Sie einer Listung widersprechen bitten wir um Rückmeldung innerhalb der nächsten vier Wochen. Sollten wir nichts von Ihnen hören, machen wir tolle und kostenlose Werbung mit einer entsprechenden Listung für Sie.“

    Das Risiko einer Unterlassung/Abmahnung ist damit zwar nicht wirklich aus der Welt, aber ein bisschen unwahrscheinlicher.

    Vielen, vielen Dank schon mal für deine Hilfe und viele Grüße
    Garnix

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  7. Bedingungsloses Grundeinstellung fordern aber auch andere, z.B. Götz Werner. Wer ihn nicht kennt: der hat seine erste Milliarde mit Drogerieartikeln verdient…
    Ich habe eine gespaltene Meinung dazu. Wenn ich hartz4 TV schaue, denke ich mir, wie sollten es sein lassen.

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  8. Hi, Windsurfer.

    Pilotprojekt starten, schauen, dass man die Ergebnisse ehrlich auswertet, Finanzierung klären, Möglichkeit der Rückabwicklung einbauen und los geht’s. Wäre auch eine schöne Show für RTL oder RTL II. Gab wohl auch schon ein paar Pilotprojekte, bin aber nicht so tief im Thema drin.

    Wenn man mich persönlich fragt: eine Gesellschaft muss so „durchlässig“ sein, dass jeder was aus sich machen kann. Meine Eltern haben zusammen in ihrem Leben vielleicht anderthalb Bücher gelesen. Viel bildungsferner wird’s nicht. Meine gesunde Halbbildung habe ich mir ausschließlich selbst zu verdanken. Und von Brennpunkten abgesehen: wir haben schöne Büchereien und oftmals passable und vor allem kostenlose Schulen und Unis. Jeder, der das nebenbei abtut, soll sich mal mit US amerikanischen Eltern unterhalten, was die so in die Ausbildung der Kinder stecken.

    Die Ex-Frau meines Kollegen hat wohl 50 bis 60 k€ Bafög bekommen (türkische Wurzeln). Zurückzahlen musste sie (cash auf einmal) so um die 12 k€. Verdient heute sechsstellig mit Eltern, die schlecht deutsch sprechen und im Prinzip völlig ungebildet sind. So scheiße und asozial ist Deutschland, denke ich, nicht.

    Und von wegen Grundsicherung: wenn du mich ohne Unterhaltsverpflichtungen in eine vom Amt bezahlte Wohnung steckst und mir Hartz4 gibst, müsste ich über den Daumen auf eine Sparquote von 25 % kommen, wenn ich das wollte. Abgesehen davon: wenn die dämlichen Diskussionen damit aufhören würden, dass Hartz4 um 50 % erhöht wird und in GRUSI umbenannt wird, meinen Segen haben sie.

    Viele Grüße
    Garnix

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  9. Das Problem wäre an deiner sparquote als hartzler:
    Du würdest dir selbst keinen Gefallen tun. Denn ab einem bestimmten Betrag auf dem Konto kürzen sie Dir die Leistungen. Es werden also die falschen Anreize gesetzt. Du musst das Geld rausblasen.
    Da fällt mir ein, dass es doch mal dieses wunderbare hartz4 Kochbuch gab, um mal zu zeigen dass man sich gesund und vielseitig ernähren kann für 2,50 Euro am Tag. Kam damals glaube ich nicht gut an kn der hartz4 Community. Nach dem Motto: uns glaubt keiner, dass der Satz viel zu niedrig ist…
    Toll finde ich auch, dass ein Fernseher schon zur Grundausstattung gehört, d.h. Den bezahlt Dir das Amt auf Antrag. Und wenn man den ganzen Tag Hartz 4 tv schaut glaubt man auch irgendwann wie scheisse es einem selbst gehen muss.
    Gruß
    Windsurfer

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  10. Das Argument kommt ja gerne und immer wieder: Politiker stehen nicht im „echten Leben“. Am Ende muss man dann aber sagen, was mach sonst erwartet. Soll die Wählbarkeit eingeschränkt sein? Nur über 40? Über 50? Nur nach 20 Berufsjahren?
    Ich denke wir fahren ganz gut damit, dass jeder wählbar ist und jeder seinen Vertreter wählen kann wie er mag. Davon abgesehen, dass Arbeits- und Wirtschaftspolitik nur ein kleiner Teil des gesamten Arbeitssprektrums der Parlamente ist, würde man ja auch vom Fabrik- oder Konzernchef nicht erwarten, dass er selbst 10 Jahre an den Maschinen gestanden hätte.

    Ansonsten bin ich bei dir: Stellt ALGII um 150€ hoch (das ist das was Wissenschaftler als echten Bedarf sehen) und schafft die Regeln zum Arbeitszwang und dem Verbrauch von Eigenmitteln ab. Leisten können wir es uns und die Mittelschicht würde ohne die Ängste abzurutschen auch ganz anders agieren. Was da alleine an dringend benötigten Arbeitskräften aus der Verwaltung frei wird wäre Wahnsinn…

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  11. Hi, Windsurfer.

    Wegen kochen und so: meine Freundin bekommt ihre Mannschaft (vier Kinder) easy mit 300 – 400 Euro satt. Sind alle fit. Das Geheimnis ist wohl tatsächlich hier und da einen Eimer Suppe einzubauen.

    Wegen Hartz4: wie wär’s mit 200 Euro-Aufschlag monatlich für jeden, der jeden Monat einen Aufsatz schreibt, warum er Jammer- und Neid-Diskussionen doof findet, wie gut und wichtig es ist, eine Aufgabe zu haben und warum Fernsehen gucken blöd und passiv macht. Jeweils mindestens 1.000 Worte mit halbwegs korrekter Rechtschreibung und Zeichensetzung. Naja, nur so ’ne Idee. 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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  12. Hi, slowroller.

    Im Bewusstsein, dass das sehr populistisch ist: vor Antritt eines politischen Mandats fände ich es schon begrüßenswert, wenn man vorher mal so zehn Jahre Steuern bezahlt hat. Um hier eine halbgare Metapher zu bemühen: ich kann auch nicht Präsident des Dackelzüchtervereins werden, wenn ich vorher nie auch nur einen Mitgliedsbeitrag bezahlt habe. Ansonsten bin ich aber bei dir: das sollen sich von mir aus auch die Wähler anschauen und aussortieren.

    Noch populistischer und lustiger fände ich übrigens die Idee, Berufspolitiker in Berlin dazu zu bewegen, ihre Kinder auf Brennpunktschulen in Berlin zu schicken.

    Viele Grüße
    Garnix

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