Aufbruch & das große Loslassen

Heute morgen gegen 7.30 Uhr zur Gartenarbeit angetreten und Bäume und Büsche umgesägt. Gleich kommt die Hecke dran. Nachbarn informiert, dass ich die Bude verkaufe. Übernächste Woche kommt ein Schwung Handwerker bzw. Maler. Danach ein Trupp Putzhelferinnen. Kosmetik innen und außen. Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, geht die Bude im November weg.

Damit gingen 13 Jahre meines Lebens zu Ende. Die Papa- & Familienphase. War wegen Trennung und so weiter ein bisschen unorthodox aber trotzdem eine schöne und wichtige Zeit in meinem Leben. Mag und mochte das Haus sehr gerne.

Wenn es richtig gut läuft, bin ich bis Ende Q1 2019 schuldenfrei und mit 250 – 300k€ Cash am Start (plus Depot), wobei ich wohl relativ schnell für ca. 60 k€ einen neuen Carado T449 oder T339 kaufen werde. Hinten kommt wahrscheinlich ein Honda SH300i drauf – hatte ich schon mal, war gut. Inzwischen aber noch besser, weil die Inspektionsintervalle von sechs auf zwölftausend Kilometer ausgedehnt wurden. Das Ding ist autobahntauglich, kann locker zu zweit gefahren werden und taugt auch für kleinere Einkäufe. Einkaufstüte kann zwischen den Beinen an so einem Haken einhakt werden – klappt gut.

sh300i

So lange ich noch arbeite und sobald WOMO und Roller am Start sind, habe ich arbeitsnah schon drei ziemlich gute Stellplätze ausgekundschaftet. Am Wochenende geht es je nach Lust und Laune entweder in mein neues Haus oder aber auf Erkundungstour mit Tochter und WOMO.

Ganz eventuell kann ich mich auch nicht zurückhalten und stocke meinen CTSO-Bestand Richtung 100.000 Stück auf. Muss aber auch nicht sein, sonst schimpft die Finanzmaschine schlimm mit mir.

Und ihr so? Irgendwelche Loslass-Pläne am Start? Verrückt, was man alles so in der Midlife-Krise macht.

 

 

 

 

 

 

9 Kommentare zu „Aufbruch & das große Loslassen“

  1. Tja Garnixoderguru, zum Thema loslassen ein paar Tipps die ich in meinen Umzügen von liebgewohnen Plätzen beherzigt habe:

    – Dinge von denen du dich lösen möchtest: In die Hand nehmen und in dich lauschen was die innere Gefühlswelt dir dazu sagt
    – Dinge die zu groß zum mitnehmen sind: Foto machen und an die Lieblingswand hängen
    – Dinge die zu emotional sind: Bild machen und Briefchen schreiben, was dir genau gut gefallen hat, alles in eine kleine Kiste, so lebt die Erinnerung weiter.

    Extra Tipp: Setze dir Anker von glücklichen Momenten, die kannst du aktivieren, wenn es dir mal nicht so gut geht (z.B. beim endgültigen Umzug) => Schau dir mal dazu NLP an…

    LG Alex

    Gefällt 2 Personen

  2. Hi,

    Da fällt mir nur eine Frage zu Dir ein: weißt du wann du in 5/10 Jahren Abschied nimmst von deinen CTSO Anteilen ?
    Oder vielleicht ja auch nie … 🙂

    Danke für deine unvergleichbare Art, deinen Weg mit uns zu teilen 🙂

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  3. Hi, Someone.

    Meine unbedeutende Glaskugel-Prognose: in 2020 knackt man aus eigener Kraft die 1 Mrd USD Marktkapitalisierung und danach wird man von Novartis oder Fresenius für 2 – 5 Mrd USD aufgekauft. Wenn ich recht behalte, erübrigt sich die Frage nach der Haltedauer. Wenn es anders kommt: CTSO ist ein „Growth-Play“ – meint: ich schaue relativ mechanisch auf die Sales-Zuwächse. Umsatzpotential ist bekannt riesig, Vertrieb steht, gibt quasi keine (guten) Ausreden, nicht mit mehr als 50 % p.a. zu wachsen.

    Gleichzeitig und damit jederzeit halte ich Ausschau nach anderen Firmen, die ähnliches Umsatzpotential, konkrete Umsatzuwächse und derart hohe Margen haben. Halte hier CTSO nachwievor aber für ziemlich alleine auf weiter Flur. Speziell vor dem Hintergrund der sich anbahnenden operativen Profitabilität, die im Biotech-Bereich eher selten ist.

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Ok, ich glaub ich kapier hier was nicht: Du kaufst dir ein Haus mit Grundstück, wohnst unter der Woche aber im sechzigtausend Euro teuren Wohnmobil? Klingt irgendwie stressig, unbequem und sauteuer. Ich hab jetzt allerdings nicht deinen kompletten Blog gelesen, vielleicht macht der Plan ja doch totalen Sinn …

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  5. Hallo, pefroe.

    Das Haus mit dem großen Grundstück gehört meinen Eltern, die beide jenseits der 70 sind und mir das Haus mietfrei angeboten haben, weil es ihnen zu viel Arbeit macht und sonst verkauft werden müsste. Ist so was wie ein Wochenendhaus und steht meistens leer. Schönes Grundstück mit viel Platz und vielen Möglichkeiten. Waren diesen Sommer hin und wieder mit fünf Kindern da – so mit Lagerfeuer im Garten und unter freiem Himmel schlafen. Alles gut und schön. Nur die Anfahrt zur Arbeit verlängert sich auf rund 60 Minuten (einfach). Da ich ohnehin ein Wohnmobil kaufen wollte, ist die Idee entstanden, unter der Woche und so lange ich noch arbeite, das Wohnmobil arbeitsnah abzustellen und da drin zu pennen.

    Viele Grüße
    Garnix

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  6. Diese „Mit dem Wohnmobil zur Arbeit“ Geschichte scheint echt ein Trend zu sein. Mein Ex-Chef macht das, seit er an die Nordsee gezogen ist. Und bei Spiegel Online war gerade ein Artikel darüber, dass wegen Dieselfahrverbot viele WoMo Pendler Probleme in Frankfurt bekommen. Jetzt schwappt der Trend auch noch in die Finanzblogszene 🙂
    I am not convinced… nachdem ich dieses Jahr das erste Mal drei Wochen in so einem WoMo im Urlaub rumgefahren bin, würde ich als Dauerlösung vermutlich eher nen Trailer nehmen. Dann kann man auch mal spontan in die Stadt fahren, ohne gleich ein ganzes Schiff mitnehmen zu müsssen…

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  7. Hi, Teilzeitinvestor.

    Mein Plan: ich schnalle hinten einen 150er oder 300er Motorroller drauf (habe einen Motorradführerschein). Ansonsten stelle ich das Ding quasi ins Grüne auf einen kostenlosen Park & Ride Platz mit Aldi- und Asiatennähe. Morgens laufe ich dann 50 Meter zur Bahn oder nehme den Roller.

    Viele Grüße
    Garnix

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