Wo die Liebe hinfällt

… wird sie totgetrampelt.

Ich hatte es irgendwann als Plan vorgestellt und mittlerweile in die Tat umgesetzt.

Garnix: „Übrigens, falls du irgendwann mal heiratest, schenke ich dir 50.000 Euro für die Hochzeitsfeier. Alles, was übrig bleibt, kannste behalten.“

Tochter: „Cool! Danke.“

Garnix: „Ich war noch nicht fertig… Wenn du mir versprichst, nicht zu heiraten, schenke ich dir 100.000 Euro.“

Tochter: „Hä?“

Garnix: „Das Alter können wir noch verhandeln. Von mir aus auch schon mit 18. Wenn du dann später doch heiraten solltest, müsstest du mir 50.000 bzw. 100.000 Euro zurückerstatten.“

Tochter: „Fertig? Ist das dein Ernst?“

Garnix: „Nee. Noch nicht fertig. Die 50.000 Euro, wenn du heiratest, gibt es auch nur für den Fall, dass du einen Ehevertrag machst.“

Tochter: „Au mann.“

Garnix: „Jetzt bin ich fertig.“

Tochter guckt etwas gequält.

Garnix: „Gut, oder?“

Tochter: „Neeeee.“

Stimmung war nicht gut. Timing war schlecht. Ich Idiot hätte den ersten Liebeskummer, den ersten Betrug und so was abwarten müssen.

Tochter: „Voll schräg.“

Garnix: „Okee. War nur Spaß.“

Tochter: „Nicht so lustig.“

Garnix: „Tut mir leid.“

Tochter: „Also 100k€ mit 18 ohne Klauseln.“

Garnix: „Hä?“

Naja. Strafe muss sein. Schauen wir mal.

3 Kommentare zu „Wo die Liebe hinfällt“

  1. Und du hast du nichts von Zinsen im Falle der Rückzahlung gesagt.. Ist also klug erst mal alles zu nehmen und anzulegen. 😉 Ich kenne einige Heiratsmuffel, die es sich am Ende doch anders überlegt haben. Bei schlechtem Verhältnis zu den Eltern (und Kinderlosigkeit) kann man den Erb-Pflichtteil von 25% auf 6,25% senken und bei niedrigem Einkommen des angeheirateten Partners ggf. um den Pflegeunterhalt für Eltern drumrum kommen. Ebenso natürlich hohe Freibeträge beim Vererben und Witwenrente.

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  2. Hallo, Ex-Studentin.

    Sind wir uns denn einig, dass ein Ehevertrag bzw. das Ausklammern irgendwelcher Versorgungsansprüche NACH einer Trennung maximal romantisch ist? 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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  3. Romantisch? Nahezu unmöglich.. Ja, ein Ehevertrag ist durchaus sinnvoll, schützt aber nicht vor dem Versorgungsausgleich und kann angefochten werden. Am wichtigsten ist es (aus meiner Sicht), niemanden zu heiraten, der beruflich nicht selbst auf beiden Beinen steht. Einige Männer haben kein Problem damit, wenn die Frau Hausfrau ist oder selbst ohne Kinder kaum arbeitet. Aber das Geweine ist groß, wenn die Frau nach der Scheidung dann den Zugewinn und Unterhalt bekommen soll: „Die macht sich ja schon mit den 200€ fürs Kind ein schönes Leben!“ Das gleiche bekomme ich gerade aber auch bei Frauen mit, wo der Mann stets Probleme hatte Jobs zu finden. Und alle haben sie gemeinsam: Was ist der Beziehung ok war, wird nach der Trennung als „unmöglich“, „faul“ etc beschrieben. Ich kenne auch viele, die aus steuerlichen Gründen heiraten, wenn einer schon arbeitet und einer noch studiert. Wäre nichts für mich. Ich wollte immer einen Partner, der eigenes Geld verdient und damit umgehen kann. Sehr unromantisch: Manche würden sich gerne trennen, bleiben aber aus finanziellen Gründen zusammen.

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