Altes vs. neues Haus

Ohne Flugtaxi bin ich immer noch am Hin- und Herrechnen.

Altes Haus

ah

  • 500 m² Grundstück
  • Anfahrt zum Bahnhof: 7 min (4 km)
  • Bahnfahrt in die Stadt: 23 min (23 km)
  • Laufweg zur Arbeit: 8 min
  • Arbeitsweg einfach: 38 min
  • Fahrtweg zur Tochter: 12 min (11 km)
  • Fahrtkosten mit Jobticket / Auto (bei 0,30 Euro Kosten pro km):
    • Mo, Di, Do: 138 x 8 km = 331,20 Euro
    • Mi, Fr: 92 x (25 km + 20 km + 11 km) = 1.545,60 Euro
    • So: 38 x 22 km = 250,80 Euro
    • Gesamt: 2.127,60 Euro p.a. (177,30 Euro pro Monat)
  • Zeitaufwand Fahrten:
    • Mo, Di, Do: 138 x 38 min x 2 = 174,7 Std
    • Mi, Fr: 92 x (28 min + 15 min + 12 min) = 84,3 Std
    • So: 38 x 24 min = 15,2 Std
    • Gesamt: 274,2 Std p.a. (22,9 Std pro Monat)


Neues Haus (eigentlich zwei Häuser)

garten

  • rund 4.000 m²
  • Anfahrt zum Bahnhof: 18 min
  • Bahnfahrt in die Stadt: 28 min
  • Laufweg zur Arbeit: 8 min
  • Arbeitsweg einfach: 54 min (16 min länger)
  • Fahrtweg zur Tochter: 47 min (52 km)
  • Fahrtkosten mit Jobticket / Auto (bei 0,30 Euro Kosten pro km):
    • Mo, Di, Do: 138 x 14 km = 579,60 Euro
    • Mi, Fr: 92 x (62 km + 20 km + 52 km) = 3.698,40 Euro
    • So: 38 x 104 km = 1.185,60 Euro
    • Gesamt: 5.436,60 Euro p.a. (455,30 Euro pro Monat)
    • Mehrkosten pro Monat: 278 Euro
  • Zeitaufwand Fahrten:
    • Mo, Di, Do: 138 x 52 min x 2 = 239,2 Std
    • Mi, Fr: 92 x (45 min + 15 min + 47 min) = 164,1 Std.
    • So: 38 x 47 min x 2 = 59,5 Std
    • Gesamt: 462,8 Std p.a. (38,6 Std pro Monat)
    • Zeitverlust pro Monat im Vergleich: 15,7 Std
  • Mehraufwand Gartenarbeit pro Monat: 10 Std

Zusammenfassung in einer monatlichen Betrachtung:

  • Fahrtmehrkosten: 278 Euro
  • Zeitmehraufwand: ca. 26 Stunden

Jetzt fehlt noch eine grobe Betrachtung der finanziellen Auswirkung durch den Hausverkauf – bei einem angenommenen Verkaufserlös von 475 k€:

  • Einsparungen Kapitalkosten: 8.322 Euro p.a. (693,50 Euro pro Monat)
  • Rendite aus zusätzlichem Cash bei einer (bekloppten) 20 % Nachsteuerrendite: 45.000 Euro (3.750 Euro pro Monat)
  • Vermögenvorteil: 53.322 Euro p.a. minus Fahrtmehrkosten in Höhe von 3.336 Euro p.a.
  • Gesamt: rund 50.000 Euro Vermögensvorteil p.a.

Macht dann einen Stundenlohn von rund 160 Euro für den Zeitmehraufwand.

Hinweis: diese Betrachtung umfasst nur die gerade für mich interessanten Teilaspekte für das Szenario, dass ich noch ein paar Jahre arbeiten muss.

Worst-Case: CTSO schmiert final ab, ich muss noch 20+ Jahre ranklotzen und sitze in der Pampa.

Nächster Schritt: Probewohnen.

4 Kommentare zu „Altes vs. neues Haus“

  1. Worst Case Schwachsinn , 20 Jahre bei 70 und 75 ?????
    Da sollteste dann eher über die Entfernung zum Pflegeheim nachdenken .
    Und viel Zeit , um dann in der Pampa zu sitzen , hätteste dann auch nicht .
    Rechne mal lieber mit “ NORMALEN “ Annahmen . Was meint Tina ???
    Was meint Töchterchen ??? Was meinen die Eltern zum Worst Case ???
    Das wären glaube ich , eher Gedanken die ich mir machen würde .

    LG Det

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  2. Hi Garnix,

    wenn ich in die missliche Lage solch einer Entscheidung kommen würde, täte ich das:

    1. altes Haus verkaufen – wenn länger als 10 Jahre nach Kauf, dann steuerfrei. Die Preise zum Verkaufen sind ja aktuell perfekt.

    2. neues Haus nehmen
    – Grundstück teilen (1.000qm für den Wohnwagen oder später für ein TinyHouse).
    – Haus vermieten für 2.500 Euro im Monat > das reduziert die benötigte Höhe deines Freiheits-Portfolios um ca. 500k bis 700k.

    3. Kleine Wohnung in der Nähe der Arbeit mieten

    oder

    4. Die Eltern überzeugen, mietfrei zu wohnen in der Wohnung.

    Ich fände den Fahrzeit-Aufwand für das neue Haus zu hoch.

    Was mir noch einfällt:

    – Das neue Haus dann in ein paar Jahren verkaufen. Mit dem Konzept könntest du in 3 bis 4 Jahren deinen Job kündigen. Die Landschaft kannst du mit den 1.000qm Grundstück auch genießen.

    – mit dem AG Homeoffice-Zeiten verhandeln, um Fahrtaufwand zu reduzieren und Lebensqualität zu erhöhen (ich war auch der Erste in meiner Firma, der das gemacht hat. Mittlerweile bin ich nur noch einen Tag in der Woche vor Ort).

    – wenn du deinen Job gekündigt hast, nebenbei freiberuflich arbeiten für 10 h / Woche. Wenn du auf die Kohle nicht angewiesen bist, kannst du hohe Preise nehmen. Außerdem wird dir nach 8 Wochen wahrscheinlich langweilig, so dass du die 10 h pro Woche als angenehm empfinden könntest. Oder halt eine 4-Stunden-Woche.

    Naja, jedenfalls eine schöne Qual der Wahl.

    Viele Grüße,

    Christian

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  3. Hallo, Det.

    Tina ist fein damit (15 Minuten längere Fahrt), viel Platz für alle Kinder. Tochter hat die „Entscheidungsmatrix“ zusammen mit mir ausgearbeitet. Sollte auch passen. Gespräch mit den Eltern über alle Rahmenbedingungen steht noch aus. Und wegen „normalen“ Annahmen… vielleicht hast du sogar Recht. Aber ich bleibe erst noch mal lieber bei meinen unnormalen Annahmen. 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Hi, Christian.

    Danke für deine Überlegungen!

    @1: Altes Haus ist steuerfrei zu verkaufen. Das ist schon mal gut.
    @2: Zu viele schlechte Erfahrungen mit der Vermietung von Häusern.
    @3: Ich überlege ernsthaft, relativ schnell ein Wohnmobil zu kaufen und das Ding unter der Woche arbeitsnah abzustellen – kostentechnisch günstiger und ansonsten auch flexibler.

    Für alle Ewigkeiten ist der Fahrzeit-Aufwand wirklich zu hoch. Zwei, drei Jahre würde ich überstehen – mit der Wohnmobil-Option in Arbeitsnähe wahrscheinlich auch länger. Homeoffice ist bis auf weiteres leider nicht möglich. Wegen Langeweile: kenne ich nicht. Finde immer was zum Rumtüfteln – also so Richtung Datenbanken bauen, ein Buch schreiben, rumkurven, die Freundin ärgern usw.

    Viele Grüße
    Garnix

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