ExT

Mein Ex-Trauzeuge war vor vielen Jahren mal unter den drei besten Händlern einer großen amerikanischen Bank. Damals gab es einen Empfang, der Ami-Chef hatte eingeladen: die erfolgreichsten Händler samt deren Lebenspartnern. Gegen Mitternacht klatschte der Ami-Chef in die Hände, strahlte übers ganze Gesicht und kündigte mit den Worten „bedient euch“ eine kleine Überraschung an. Die Tür öffnete sich und 30 Escort-Damen marschierten frisch geduscht und aufgebrezelt in den festlichen Saal.

Da wird einem ganz warm ums Herz. Heute weiß man ja nicht mal mehr, wie man Incentives buchstabiert. Als Zusatz-Goodie bekam mein Ex-Trauzeuge noch drei Wochen Weltreise spendiert. Alles First-Class, egal wohin, Hauptsache in dem Land gab es irgendwo eine Filiale der fraglichen Bank. Steuern sparen ist ja immer gut.

Als wir uns kennengelernt haben, war er Bond-Händler und durfte so um die zwei Milliarden Euro nach Gutdünken investieren. Sein Gehalt war siebenstellig. Ihm selbst hat man das nie angesehen. Lief immer im Holzfällerhemd rum und aß immer und überall selbstgemachte Brote. Ganz angenehmer, asketischer, bescheidener Typ.

Keine Ahnung, wie lange das her ist, wir saßen jedenfalls in einer Bar und ich erklärte ihm eine Handelsidee, mit der ich 61 Handelstage lang in Folge sehr ordentlich abgeschnitten hatte (siehe auch die Beiträge „CV“).

ExT: „Du hast keinen Hedge und deshalb fliegst du damit früher oder später auf die Schnauze.“

Ich war immer schon so der Springinsfeld, immer hohes Risiko. ExT ist maximal vorsichtig und hasst Risiken – auch immer schon. Ist sein Charakter.

Später war er, wie sein Name verrät, mein Trauzeuge. Noch später, nachdem die Ehe gescheitert war, wurde er dann zu meinem Ex-Trauzeugen. Wir haben viel telefoniert. Zudem sind wir zusammen mit einem anderen – nicht weniger spannenden Freund, der sich irgendwann mit Brady-Bonds saniert hatte, regelmäßig essen gegangen.

ExT ist seit 2003 Privatier, lebt von seinem Depot. Dieses Jahr wird er 55. Ich glaube, es gibt quasi keine Finanzmarktinformation, die er nicht gelesen hat. Er war jahrlang mein Mentor. Gebert und Levermann und alle anderen hat er irgendwann mal persönlich kennengelernt. Krasser Typ.

Im Dezember 2016 lud ich ihn zu mir nach Hause ein. Ich hatte ein bisschen Zeit und Geld in das Thema quantitatives Investment gesteckt, wollte ihn mit ins Boot nehmen, setzte ihn in meinem Büro in meinen Zero-G-Superduper-Massagesessel und warf meinen 55 Zoll 4k Monitor an.

Es folgte ein einstündiger Monolog über Backtests und Outperformance einiger der besten quantitativen Strategien.

Beispiel: Hätte man im Katastrophenzeitraum 1999 bis 2011 (mit zwei sehr ordentlichen Finanzmarktkrisen) in das Quintil 1 (besten 20 Prozent) der Smallcap-Aktien mit dem besten Price-To-Book Verhältnis in Kombination mit dem Quintil 1 in Sachen Price-Index-6-Months (= positives Momentum) investiert, hätte man eine Gesamtrendite von 1.157 Prozent eingefahren (CAGR 22,6 %). Dax in dieser Zeit: + 35 %, CAGR 2,5 %. Outperformance von 20 % p.a. in einer krassen Kack-Periode!

Die nachfolgende Tabelle zeigt noch ein paar andere Quant-Strategien für den genannten Zeitraum. Faktor 1 = Quintil 1 in Sachen Momentum, Faktor 2 = siehe „Factor 2“.

qi

ExT stoppte die Massage im Sessel, setzte sich aufrecht hin und war erschüttert.

ExT: „Ist das dein Ernst?“

Garnix: „Glaub‘ schon.“

ExT: „Ich mache den Quatsch quasi mein ganzes Leben lang – aber das war nicht in meinem Bewusstsein. Ich hatte keine Ahnung davon.“

Ein bisschen Stand er unter Schock. Wie kann man jahrzehntelang über solche Informationen hinweglesen? Warum wussten wir nix davon? Wieso, weshalb, warum? Alles völlig grotesk. Krasser Durchbruch. Ich hatte meinen Mentor quasi bei den Eiern. Und dementsprechend guckte er auch. Maximal irritiert und erschüttert. Geile Szene.

Garnix: „Ist ja nicht schlimm. Jetzt wissen wir es ja.“

Ich bot ihm zusammen mit unserem Brady-Bond-Freund Zugriff auf meine neue QI-Datenbank an, und wir teilten uns die reinen Sachkosten.

Einen Monat später, nachdem ExT quasi täglich dämliche Fragen gestellt hatte, die er alle selbst in zwei Minuten hätte beantworten können und sich auch sonst eher doof anstellte, verlor ich die Geduld und gab ihm sein Geld zurück.

In diesen vier Wochen war er heillos überfordert von allem. Der Paradigmenwechsel war zu viel für ihn. Seine Überforderung war überlagert von totaler Skepsis, die ich ihm nicht nehmen konnte und wollte.

Und die Moral von der Geschicht? Quant Investing ist für jeden nicht.

Diesen Artikel habe ich vor ungefähr einem Jahr geschrieben. Der aufgewirbelte Staub hat sich gelegt, wir haben uns wieder lieb und teilen uns weiterhin die Kosten für meinen Quant-Screener. Mr. Brady-Bonds ist inzwischen mit 1,2 Mio USD bei CTSO dabei. ExT ist skeptisch aber auch investiert, immer wenn es ein bisschen hoch geht, juckt es ihn, zu verkaufen. Wir sind so ziemlich das abstruseste Trio, das man sich vorstellen kann. Alle Autisten vor dem Herrn.

20 Kommentare zu „ExT“

  1. Moin Guru,
    Ich bin fasziniert von deinen Darbietungen.
    Gleichzeitig frage ich mich, ob oder eben warum nicht jeder Fondsmanager das gleiche tut wie du. Und der hat nochmal ganz andere Hard- und Software. Oder sind die smallcaps die du ausgewertet hast zu klein für Fonds?
    Das erscheint mir aktuell die einzige logische Erklärung.
    Grüße
    Windsurfer

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  2. Die Finanzwelt ist heutzuztage aus meiner Sicht ziemlich gleich geschaltet und der eigene Nachwuchs wird dementsprechend erzogen. Querdenker zu sein, kann einem da vielleicht sogar eher schaden. Deswegen versucht man ja qualifiziertes und vor allen Dingen formbares Personal möglichst früh abzugreifen (ähnlich wie bei den Unternehmensberatern). Wenn man es schafft sich davon zu lösen (bestes Beispiel ist u.a. wohl Mike Burry), dann ist das Potenzial natürlich enorm.
    Deswegen finde ich den hier Blog so angenehm. Kann diese Flut an „gleichlautenden“ Blogs im Finanzbereich nur noch schwerlich lesen. Ich will die aber auch nicht zu sehr abwerten, da sie einen wichtigen Anteil leisten, dass überhaupt sowas wie Finanzbildung hier im Lande stattfindet. Und ein einfacher Zugang ist besser als gar kein Zugang zu diesen Themen.

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  3. Moin, Windsurfer.

    Ich kenne so um die fünf Asset Manager etwas näher. Die Annahme, dass das die großen Profis sind, halte ich für sehr gewagt. Dazu arbeiten sie unter engen und sehr orthodoxen Vorgaben. Reinstes Herdenverhalten. Abgesehen davon: ja, Größe ist ein Fluch. Wenn alle auf dem gleichen Spielplatz rumturnen, wird es schwierig. Buffett kann weltweit und ernsthaft vielleicht in 200 Unternehmen investieren. Was er da mit seinem Tanker macht, ist reine Magie. Es gibt Zitate von Buffett, in denen er jede Wette eingeht, dass er mit kleinem Geld (so 10 Mio USD) Durchschnittsrenditen von 50 % p.a. einfahren würde. Ich glaube ihm das.

    Falls du es nicht kennst, lies mal das Levermann-Buch. In jungen Jahren hat man ihr schon über 1 Mrd Euro zur Verwaltung übertragen. Die kam quasi frisch von der Uni und hatte im Prinzip null Ahnung. Die ersten Jahren waren eher mau, bis sie sich mal ernsthaft mit der Materie beschäftigt hat. Die Asset-Manager, die ich kenne, sind weit von ihrer Qualität entfernt.

    Viele Grüße
    Garnix

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  4. Hallo, Simon.

    Der Mehrwert, den beispielsweise der Finanzwesir, für seine Leute bringt ist erheblich. Vor allem weil seine Tipps für die breite Masse auch umsetzbar sind. Wenn du das Levermann-Buch nimmst – „Der entspannte Weg zum Reichtum“ – ist das reiner Etikettenschwindel. Von zehntausend Lesern, behaupte ich, gibt es maximal eine Petra Wolff, die das Buch umsetzen kann und dann aus Versehen auch noch so altruistisch ist, andere an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Da ist nix mit entspannt. Da sind Fähigkeiten, Fokus und sehr viel Arbeit gefragt.

    Und jetzt kommt der Knackpunkt: welchen Mehrwert bietet das Blog hier für die breite Masse? Ich bin mal so frei und sage: tendiert gegen null. Mehr als zu sagen „guckmal, es geht vielleicht noch viel mehr, wenn man sich ernsthaft interessiert, fünf Stunden am Tag liest und Datenbanken baut“, mache ich ja nicht. Viel mehr als Widerspruch, Unbehagen und Schadenfreude, falls es nicht klappt, kannst du damit nicht herauslocken.

    Sei’s drum. Dafür gebe ich ja auch Sex-Tipps. 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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  5. Hallo zusammen,
    Danke für Eure Einschätzungen und Tipps.
    Hier zur Einschätzung mein Werdegang:
    1. 1998-2007: Jugend und Studium: Opfer der Volksbank-„Beratung“: überteuerte Fonds mit schlechter Performance
    2. 2007-2012: Aktivphase, um dann festzustellen, dass ich logischerweise mit meiner eher zufälligen Auswahl max die Marktperformance schaffe. Parallel dazu viel zu viel Geld auf Tagesgeld, da ich die Absicht hatte eine Immobilie für die Familie zu kaufen.
    3. 2013-2018: immobilienpläne gegen Mieten auf Lebenszeit getauscht. Dazu Umstieg auf rein passiv (Danke Finanzwesir)
    4. aktuell hinterfrage ich das passive System und interessiere mich auch für neues. Vermutlich weil es mich das passive zu sehr langweilt. Grundsätzlich könnte ich vermutlich auch einfach so weitermachen und hätte mit 50, spätestens Mitte 50 ausgesorgt.
    Allerdings habe ich keine 5h am Tag Zeit für das Thema. Eher so 3h pro Woche…

    Grüße
    Windsurfer

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  6. Buahaha, ich lach mich schlapp! Muss aber echt aufpassen, wenn ich Deine Schreibe im Büro lese, die Kollegen gucken immer so komisch…
    Sie selbst verziehen natürlich keine Miene, wenn sie ihre Katzenvideos gucken, is klar.
    Also keine Sorge, der Mehrwert liegt weder in Sex-Tipps noch in Anlage-Tipps. Wobei Deine Filter-Filterblase schon ein bißchen manipulierend wirkt, war selbst schon in Versuchung 🙂
    Eher ist es der Gesamt-Spannungsbogen Deiner Story.
    Erinnert mich stark an ein Sesamstraßen-Filmchen, dass die kleine Ente bei ihrem Cousin gucken durfte (daheim war immer Fernsehverbot :-(). Da ging es um einen Jungen, der für seine Mutti eine Packung Eier kaufen sollte. Vorher bekam er von Mutti eingebimst, dass er zu Fuß gehen soll und AUF GAR KEINEN FALL seinen neuen Tretroller benutzen. Was tut der Kerl, Du ahnst es schon? Er nimmt natürlich den Roller! (an der Stelle musste ich mir damals die Augen zuhalten und mir wurde etwas schlecht). Ende vom Lied waren natürlich Rührei und offene Schürfwunden an den Kien. Simpler Plot mit eindeutig manipulierender Absicht zwar, aber irgendwie auch unterhaltsam.
    Nicht falsch verstehen, ich drücke Dir natürlich fortwährend die Daumen, dass Du Deine Eier heile ins Körbchen bekommst! 😉

    Liebe Grüße von der Ente!

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  7. Hallo, Windsurfer.

    An deiner Stelle würde ich jeden Tag das Finanzwesir-Manifest lesen und fest daran glauben. Und vor allem: aufhören, hier vorbeizuschauen – außer du bekommst irgendwo mit, dass das hier implodiert ist. Ich meine das übrigens null überheblich. Das beste, was der „Community“ passieren kann, ist dass das hier ordentlich schief geht.

    Wenn du nicht hören willst, dann schau mal, ob der Gebert-Börsenindikator was für dich ist. Und schaue mal intensiver bei Kissig vorbei (intelligent investieren). Kissig erinnert mich oft an meinen Weinhändler, der einen schnurstracks in den Alkoholismus labern kann. Guter Mann. Mit ordentlichem Track Record (habe mal eine Watchlist mit all seinen Empfehlungen angelegt und die Performance nachvollzogen). Eventuell gibt es auch ein paar Wikifolios, die für dich interessant sein könnten. Melde dich gerne noch mal, wenn du Gebert und Kissig abgeklopft hast. Habe noch ein paar andere Ideen. 🙂

    Viele Grüße
    Garnix

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  8. Liebe Ente,

    tust du mir einen großen Gefallen? Wenn es deine Zeit und Aufmerksamkeitsspanne irgendwie ermöglicht, könntest du mal das Levermann-Buch lesen? Darfst auch ein bisschen quer lesen und überspringen – bis zu der Stelle, an der sie anfängt, ihr Modell zu erklären. „Value/Growth-Investing“ ist gar nicht so böse. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass das Risiko damit deutlich niedriger ist als „alle“ immer so annehmen.

    Dass ich (noch) zu arm bin für eine komplette Mannschaft und gerade mein ganzes Geld auf „meinen“ LeBron-James setze, habe ich mitbekommen. Ist wiegesagt primär meiner Armut geschuldet. Wird aber noch.

    Viele Grüße
    Garnix

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  9. Lieber Garnix,
    zeitmäßig könnte ich’s ab Januar einrichten 🙂 , bin aber, ehrlich gesagt, gar kein Freund von Ratgeberliteratur.
    Bis eben wusste ich noch nicht einmal, dass Levermann ’ne Leverfrau ist.
    Der Punkt ist aber auch gar nicht, wie Du zu Deiner Wahl gekommen bist, sondern dass Du eben alles auf eine Karte setzt und, damit nicht genug, noch Dein Häuschen als Hebel ansetzt (steht bestimmt nicht im Buch, dass man das so machen soll 🙂 ) Dann machst Du hier alles live und öffentlich, was ja zumindest indirekt den Druck auf dem Kessel nochmals erhöht.
    Aber, nur für den Fall, dass das im letzten Post nicht ehrlich rüberkam: Ich wünsche mir und insbesondere Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine Ernte trocken einfahren kannst. Brenne schließlich auf die Badehosenfotos, nachdem ich hier schon vorgelegt habe 🙂 .
    Dass Du bis dahin noch so einige Ermahnungen aushalten musst, sollte klar sein.
    Mein Beitrag war aber hauptsächlich nicht als Mahnung gedacht, ich wollte nur beschreiben, warum es hier so spannend ist mitzulesen, im Gegensatz zu den ganzen frugalistischen ETF-Ratgebern. Die Sex- und Anlagetipps hätte ich dabei zuletzt genannt… 🙂
    Wobei, den Playmate-Bagger-Tipp würde ich schon gerne hören!

    Es lauscht gespannt, Deine Ente

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  10. Wie oben erwähnt, geht es mir überhaupt nicht um die Abwertung von Finanzwesir und Co. Es ist einfach erfrischend, mal etwas abseits der ausgetretenden Pfade zu lesen. Wenn es dann noch mit Humor und Wortwitz passiert, umso besser. Der Blog bekommt ja grad deswegen das Prädikat „Wertvoll“, weil er nicht massenkompatibel daher kommt und unkonventionell an das Thema geht. Wo auch immer der Wege enden wird (und da stimme ich voll zu), für Unterhaltung hat er gesorgt.
    PS: allein das ich auf Herrn Kissig durch diesen Blog aufmerksam geworden bin, hat mich auch bereichert. Erstklassiger Input, was der Herr liefert.

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  11. Hallo Guru,
    Du bist lustig. Gibst mir den Rat hier nie wieder aufzutauchen und gleichzeitig fixt du mich mit neuem Input an. So stell ich mir das auch beim drogendealer um die Ecke vor. Junge, koks kann ich dir nicht verkaufen, aber hier hast du mal ein paar Pillen zum probieren… 🙂
    Ich dachte mir schon, dass mir nach der Veröffentlichung meines Werdegangs hier zur Rückkehr zum Finanzwesir geraten wird. Keine Amgst, Dem werde ich auch weiter treu bleiben.
    Aber ich möchte nicht mit Mitte 30 meine Finanzbildung abgeschlossen haben. Daher suche ich aus lauter Neugier nach Alternativen. Wobei diese für mich stets nur eine Ergänzung wären. ETFs sollen weiter den Großteil meines Depots abbilden.
    Von Levermann habe ich natürlich schon gehört, grundsätzliche Vorgehensweise ist bekannt. Kann man damit ein Alpha generieren, wenn die Strategie allen bekannt ist und viele danach handeln? Oder bin ich schon wieder in der Filterblase?
    Wie Performer ihr damaliger Fonds bei der DWS aktuell? Wird der nach Levermann-Strategie weitergeführt?

    Dein Blog ist für mich schon aus Unterhaltungsgründen eine Bereicherung.

    Grüße
    Windsurfer

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  12. Liebe Ente,

    für verheiratete und werdende Väter sind die Playmate-Bagger-Tipps gerade ausgegangen. Schade. Und wenn doch, dann nur nach Lektüre der „Ratgeberlektüre“. Quid pro quo und so. Wobei es ja eigentlich genau keine Ratgeberlektüre ist, weil es niemand nachmachen kann. Interessant ist aber trotzdem, wie zur sie zur besten Asset Managerin wurde. Zum Runterkommen schon mal ein Levermann-Interview: https://www.youtube.com/watch?v=kTmldb_WYHI

    Viele Grüße
    Garnix

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  13. Hallo, Windsurfer.

    @Levermann: ich weiß nicht, welche Bücher du näher kennst bzw. gelesen hast und wo es bei dir „klick“ macht. Aber so als Einstieg in die Materie – gar nicht unbedingt mit der Absicht, danach zu handeln, wäre das keine verschwendete Zeit. Basics sind drin, und es wird eben nachvollziehbar, wie jemand, der so klug ist wie sie, denkt und handelt. Alles sehr anschaulich und stringent. Ob und wie gut das in der Praxis funktionieren kann, ist beispielsweise hier nachzuvollziehen: https://petrawolff.blog/artikelserien/experiment-levermann-depot/ – habe übrigens keine Ahnung, was ihr ehemaliger Fonds heute so macht

    Ich bin auch immer dafür, Abkürzungen zu nehmen – aber manchmal ist das auch falsch und die Readers Digest oder Blinkist Variante bringt einen nicht weiter.

    Viele Grüße
    Garnix

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  14. Moin Windsurfer, das ist voellig normal bei Dir. Geht wohl den meisten Maennern so: Beim einen sinkt der Hormonspiegel frueher, beim anderen halt spaeter …

    Warum aeltere Maenner & Frauen(die Lever-losen) lieber in ETFs anlegen und junge Maenner nicht die Finger von riskanteren Anlagen lassen koennen/wollen – oder das hormonell-gesteuerte Verlangen: „Recht-zu-haben“:
    http://www.finews.ch/news/finanzplatz/27339-anlegen-maenner-frauen-testosteron

    Wenn man’s versteht, kann man ganz gnaedig mit sich sein … – Is‘ halt so?

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  15. Moin Joerg, cooler Kommentar und Link.
    Das ist übrigens eine der wenigen Eigenschaften, die ich am Älterwerden sehr schätze: Einfach mehr Gelassenheit.

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