NEV-Experiment Teil 1

Der Kollege hier schreibt: „Value investing is about finding and buying a bargain, a dollar selling for 70 cents or less. One of the most tantalizing apparent bargains offered by the stock market is the negative enterprise value (EV) stock: a stock that is trading for less than the net cash on the company’s balance sheet. Buying a negative EV stock seems like a no-lose proposition: Imagine a house selling for $1 million with a safe in the basement that contains $1.2 million in cash. Why would anyone offer up such a deal? If you find one, should you take it, or write it off as too good to be true?“

Klingt gut: ein Haus für eine Mio und im Keller des Hauses steht ein Safe mit 1,2 Mio € in Cash rum. Gekauft.

Auf Aktien mit einer Marketkapitalisierung von weniger als 50 Mio bezogen, macht das dann laut seiner Studie eine Rendite von 60,4 % p.a. Nehmen wir.

Ich habe mal meinen Screener angeworfen, der mir folgende negativen Enterprise Values (NEV) ausgeworfen hat. nev1

Alle diese Werte haben zudem einen Piotroski F-Score von mindestens 5. Ich habe diese Werte gerade mit den Kursen von Freitag in ein Finanzen100 Musterdepot gepackt. 19 Werte in ca. 5.000er € Portionsgrößen. Das ganze bleibt jetzt ein Jahr so liegen. Zwischendurch schauen wir das Ding immer mal wieder an. Das NEV-Experiment.

nev2

 

 

 

3 Kommentare zu „NEV-Experiment Teil 1“

  1. Mir gefällt Dein Experiment sehr gut. Naja, wem kann das bei einem Ziel von 60% auch nicht gefallen…
    Ich möchte mich gerne damit näher beschäftigen, weiß momentan aber noch nicht, woher Du denn Deine ganzen Daten beziehst.
    Also z.B. den negativen EV oder die Punkte für Piotroski (z.B. Rohmarge).
    Vielleicht kannst Du mir da ja etwas weiterhelfen.
    Vielen Dank und viel Erfolg bei den restlichen 6,1 Jahren!
    Viele Grüße
    Thomas

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  2. Hallo, Thomas. Sorry, Betriebsgeheimnis. In meinem Screener stecken rund 2.000 Arbeitsstunden, und ich habe noch nicht entschieden, ob und wie ich das Ding kommerzialisiere. Viele Grüße, Garnix

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  3. Hallo Garnix,
    gar kein Problem. Hätte ja sein können, dass die Daten alle aus einer öffentlichen Quelle stammen oder so was wie boersengefluester.

    Viele Grüße
    Thomas

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