CTSO – Fallstudie aus „The International Journal of Artificial Organs“ (2019)

„A spectacular decrease in vaspopressor requirements…“

Die Uniklinik in Lausanne in der Schweiz berichtet von der Behandlung eine 14jährigen Patienten mit „Panton-Valentine leucocidin producing methicilin-resistant Staphylococcus aureus infection and Influenza B pneumonia requiring veno-arterial extra-corporeal membrane oxygenator for refractory shock“

Assoziierte Sterblichkeit liegt bei bis zu 75 %.

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CTSO – PACIFIC Studie

Die Uni München hat im letzten Oktober mit der Rekrutierung von 30 Patienten mit einer „Severe Acute Pancreatitis“ begonnen.

Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist üblicherweise nur mit 1 % Sterblichkeit assoziiert. Etwa 10 % der Patienten mit einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung entwickeln aber eine schwere akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, die eine Sterblichkeit von etwa 42 % aufweist.

Aktuelle Fallzahlen aus den USA: 240.000 akute Bauchspeicheldrüsenentzündungen pro Jahr – entsprechend 24.000 schwere Fälle.

Primary Outcome der Studie: Hämodynamik bzw: „Improvement in the vasopressor dependency > 20 %“ innerhalb vom 48 Stunden nach Beginn der Cytosorb-Therapie

Secondary Outcomes:

  • Sterblichkeit
    • 28-Tage-Sterblichkeit
    • Intensiv-Station-Sterblichkeit
    • Krankenhaus-Sterblichkeit
  • Entzündungsparameter
    • IL-6, CRP und PCT-Werte
  • Beatmung
    • beatmungsfreie Tage
  • Nierenfunktion
    • Klassifizierung nach KDIGO

Statistische Aussagekraft der Studie wird bei 87,8 % gesehen.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6358351/

 

CTSO – Neue Studienergebnisse aus Mailand

In der der letzten Ausgabe (2019/02) von Artifical Organs findet sich eine retrospektive „case series study“ der Uniklinik Mailand , die 40 schwerstkranke Patienten mit Multiorganversagen und einer Sterblichkeit von 50 – 90 % bzw. 80 % im Durchschnitt gemäß Sofascore zum Inhalt hat. Beobachtungszeitraum: Feb 16 bis May 17. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation: 18 Tage.

Die Reduktion toxischer Moleküle wie Bilirubin, Laktat, CPK und LDH und damit die Wiederherstellung der hämodynamischen Stabilität hat jeweils hervorragend funktioniert. Die beobachtete Sterblichkeit lag mit 55 % rund 25 % unter der erwarteten Sterblichkeit. Die Studie deckt sich in ihrem Ergebniss mit der von Karl Träger in Ulm. Ein „conflict of interest“ wird verneint.

(Die Studie ist meines Wissens kostenpflichtig – daher keine Verlinkung).

Mein Risikomodell

Die Parameter. Mein aktueller Networth liegt so bei 660.000 Euro. Die Hälfte davon steckt in 47.500 CTSO-Aktien. Ich hatte erwähnt, dass ich ggf. noch mal so 25.000 Aktien hinzukaufen würde. Gesetzt den Fall, dass mit dem Hausverkauf klappt.

Unterm Strich wäre ich dann so mit 500.000 Euro in CTSO investiert, hätte 150.000 Cash (vor WOMO-Kauf) und könnte rund 70.000 Euro im Jahr sparen.

Frage an mich selbst: wie krank ist es, so viel Geld in eine Bioklitsche zu stecken? Ist meine Amygdala vielleicht einfach nur ausgeleiert? Geht’s mir mit Aktien so wie Alex Honnold beim Klettern? Fun fact: der lebt seit neun Jahren im Kastenwagen.

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Hausupdate

Als neuer Sparfuchs hatte ich Mutti angehauen, ob sie mir ein paar ihrer Handwerker schickt, um meinem Haus den letzten Verkaufsschliff zu verpassen. Die haben aber keine Zeit und irgendwie auch keine Lust, scheint es. Drei Wochen vergeblich auf irgendwelche Rückrufe gewartet, die nie kamen.

Über ebay-Kleinanzeigen bin ich auf eine ortsansässige Firma gestoßen, die mir gegen Rechnung ihre Dienste für 16 Euro die Stunde anbietet. Es sind jeweils zwei Mann zehn Stunden vor Ort und machen bislang sehr ordentliche Arbeit. Ich warte jetzt darauf, dass mir mitgeteilt wird, dass ich mich verhört habe und der Stundenlohn bei 60 Euro liegt. Morgen kommt die Rechnung.

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